Beringung der Jungstörche

Hier bekommen flauschige Baby-Störche ihr Kennzeichen

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Die Jungstörche bekommen ihre Beringung zu Forschungszwecken.
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Im Erlebnispark Tripsdrill fühlen sich die jungen "Klapperstörche" richtig wohl.

Aufregung im Erlebnispark Tripsdrill - das ist erst einmal nichts Neues. Doch bei dieser Veranstaltung gab es nicht nur Nervenkitzel für die Menschen. 14 kleine Weißstörche wurden in Tripsdrill beringt. Das ist ein Muss für den flauschigen Nachwuchs - aber gar nicht so leicht umsetzbar.

Bevor es losgehen kann, müssen die 20 Höhenmeter zu jedem der acht Nester in Tripsdrill erst einmal überwunden werden. Der Erlebnispark stellte hierfür einen Steiger zur Verfügung. Ein bisschen Flügelschlagen, ein bisschen Schnäbelklappern, dann ist schon alles vorbei. Ute Reinhard, die Storchenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, beringt nach und nach alle 14 Jungstörche.

Die Beringung ist gerade bei Zugvögeln eine wichtige Maßnahme zur Erforschung des Zugverhaltens und der Besiedlung neuer Lebensräume. Obwohl immer mehr Weißstörche in Mitteleuropa überwintern, zieht es die meisten im Herbst weiterhin bis in den Mittelmeerraum und sogar ins tropische Afrika.

Lange Zeit waren die Schreitvögel aus dem Zabergäu verschwunden. Seit 2002 sind die Störche zurück - dank gezielter Maßnahmen zur Wiederansiedlung, vor allem der Bereitstellung von Brutmöglichkeiten im Erlebnispark und Wildparadies. Den Tripsdrill hat schon lange ein Herz für die Vögel - und natürlich ihren aufgeplusterten Nachwuchs. "Achtung Störche - langsam fahren!" lautet daher der Appell dreier herzförmiger Verkehrsschilder, die rund um den Erlebnispark aufgestellt sind.

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