Freilaufend auf den Gleisen unterwegs

Schwangeres Schaf legt Bahnverkehr lahm

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Letzlich kann das Schaf eingefangen werden.
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Das Tier spazierte an den Gleisen und der B27 entlang.

Ein hochträchtiges Schaf hat am Dienstag-Morgen kurzzeitig den Bahnverkehr zwischen Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen lahmgelegt. Ein in Erwägung gezogener Abschuss des Tieres konnte aber glücklicherweise verhindert werden.

"Die Polizei alarmierte uns zu mehren freilaufenden Schafen im Ortsbereich Bad Wimpfen", erklärt die Tierrettung Unterland auf Facebook. Zunächst war von vier Schafen die Rede. Bislang wurde aber nur ein Schaf gesichtet, weshalb die Tierrettung von einer Fehlmeldung ausgeht.

Das Tier beschäftigte Bahn, Polizei und Tierrettung aber, als seien es gleich vier gewesen. Das Schaf hatte sich aus dem Bereich einer Tankstelle auf die Bahngleise begeben. Bundespolizei und Notfallmanagement der Deutschen Bahn sperrten deshalb die Bahnstrecke zwischen Bad Wimpfen und Bad Friedrichshall.

Trotz aller Bemühungen lief das Schaf dennoch über eine Gleisbrücke bis in den Bahnhof Bad Friedrichshall-Jagstfeld auf der anderen Neckarseite. Doch der Weg war noch nicht zu Ende: Es wechselte in ein Wohngebiet an der B27.

"Zu diesem Zeitpunkt musste aufgrund der enormen Gefährdung für Bahn- und Straßenverkehr auch über einen gezielten Abschuss des Tieres nachgedacht werden", schreibt die Tierrettung.

Soweit kam es dann jedoch zum Glück nicht. An der Bahnstrecke Bad Friedrichshall-Osterburken konnte der wanderlustige Vierbeiner letztlich eingefangen und an den in der Zwischenzeit ermittelten Schäfer übergeben werden.

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