Unfassbares Verhalten

Darüber regt sich die Tierrettung gerade so richtig auf

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Auf der Autobahn passiert ein Unfall. Richtig wäre zu helfen, oder zumindest diese Hilfe nicht zu behindern. Doch die Tierrettung Unterland erlebte etwas ganz anderes.

Es war sicher ein schöner Tag, den die Tierrettung Unterland am Sonntag erlebten. Sie waren beim Tag der offenen Tür des THW Bietigheim-Bissingen. Anschließend ging es über die A81 zurück – und dort passierte es: Ein Unfall direkt vor dem Wagen des Teams. Was dann passierte, schildert die Tierrettung in einem Facebook-Post. Es macht betroffen und sprachlos.

"Während unsere Besatzung selbstverständlich umgehend anhielt, die Verunfallten betreute und die Unfallstelle absicherte, hatten - bis auf eine junge Familie und einen dienstfreien Polizisten - alle anderen Verkehrsteilnehmer nur im Sinn schnellstmöglich wohin auch immer zu kommen, teils ohne Rücksicht auf Verluste wurde sogar noch von den Fahrzeugführern versucht sich an unserem zur Absicherung hinter der Unfallstelle quergestellten Kommandowagen mit Anhänger samt Verkehrsleitkegeln und Warndreiecken vorbei zudrücken", heißt es in dem Beitrag.

Verhalten bei Unfällen: "Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft"

Es wird weiter ausgeführt: "Anhalten und helfen? Fehlanzeige! Langsam an der Unfallstelle vorbei? Fehlanzeige! - wenn doch dann nur um zu "gaffen"! Rettungsgasse bilden? Fehlanzeige! Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft das uns bei Mensch und Tier gleichermaßen auffällt und jeden von uns hoffen lässt nie in die gleiche Situation zu geraten ..."

Der deutliche Appell an alle: "1. Helfen statt gaffen! 2. Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge bilden! 3. Langsam aber dennoch zügig an der Unfallstelle vorbeifahren, um weiteren Rückstau zu vermeiden!"

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