Großeinsatz der Polizei

Personen in Neckar? 18-Jähriger erlaubt sich üblen Scherz

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Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot. Dann kommt die ganze Wahrheit ans Licht. 

Auf der Suche nach angeblich vermissten Personen waren in den frühen Morgenstunden des Samstags zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und von Rettungsorganisationen in Lauffen am Neckar im Einsatz.

Gegen 5 Uhr hatte ein spärlich bekleideter 18-Jähriger versucht, an der Bundesstraße 27 im Bereich der Wehrbrücke Fahrzeuge anzuhalten. Den hinzugezogenen Rettungsbesatzungen schilderte er, dass er mit zwei anderen Personen im Neckar gebadet habe und die beiden anderen nun verschwunden seien. Am Ufer des Flusses konnten mehrere Kleidungsstücke und ein Rucksack aufgefunden werden, die sich niemandem zuordnen ließen.

Da sich der Verdacht erhärtete, dass sich die beiden angeblich vermissten Personen in einer Notlage befinden könnten, kam es sofort zu umfangreichen Suchmaßnahmen. Mehrere Streifenwagen, Boote, Taucher, Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber fahndeten nach den Vermissten. 

Erst lange Zeit nach Beginn der Suchmaßnahmen erklärte der alkoholisierte 18-Jährige, dass die beiden von ihm als vermisst gemeldeten Personen den Neckar bereits vor ihm verlassen hatten. Folglich befand sich das Duo offenbar nicht in einer Gefahrensituation. Ein ganz übler "Scherz" also.

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