Faultier-Baby bleibt erstmal namenslos

Faultier-Nachwuchs in der Wilhelma: Das schnuffigste Foto des Tages! 

Stuttgart: Faultier-Nachwuchs in der Wilhelma! 
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Awww - einfach schnuffig dieses Faultier-Baby in der Wilhelma in Stuttgart.
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  • Tobias Becker
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Die Stuttgarter Wilhelma freut sich über Nachwuchs bei den Faultieren. 

• Faultierpaar der Wilhelma hat Nachwuchs bekommen.
• Faultier Marlies bringt 14. Baby zur Welt. 
• Marlies ist seit 2001, Mike seit 1994 in der Wilhelma. 

Faultier-Nachwuchs in der Wilhelma: Das schnuffigste Foto des Tages! 

Awww ist DAS süß. Marlies und Mike haben Nachwuchs bekommen - schon wieder! Aber: wer sind Marlies und Mike eigentlich? Das ist das Faultier-Pärchen der Wilhelma in Stuttgart. Normalerweise sind die beiden ganz gemächlich, wenn es ums Kinderkriegen geht, sind sie jedoch fix. Marlies brachte vor wenigen Tagen ihr 14. Jungtier auf die Welt. Der Zoo freut sich, Mama und Papa ebenfalls. Die Wilhelma ist durchaus bekannt für süße Botschaften! So kam vergangenes Jahr ein Affenbaby zur Welt und die Schneeleoparden-Familie wurde ebenfalls wieder vereint. Nun sorgen also die Faultiere für den "Awwww-Effekt"!

Seit 2001 lebt Marlies in Stuttgart in der Wilhelma, ihr Partner Mike sogar schon seit 1994. Die Elternfreuden dürften sie erstmal mit einer der gewöhnlichen Entspannungspausen feiern. Die kann bei Faultieren bis zu 15 Stunden am Tag ausfallen. Die Faultier-Eltern sind etwas besonderes - auch für die Wilhelma, in deren Pressemitteilung steht: "Normalerweise sind Zweifinger-Faultiere Einzelgänger und finden nur zur Paarung zusammen. Weil Marlies und Mike aber eine ungewöhnlich harmonische Partnerschaft pflegen, dürfen sie das ganze Jahr über zusammenbleiben."

Das neugeborene Faultier-Baby klammert sich bei Mama Marlies ins Fell.

Nachwuchs in Stuttgarter Wilhelma: So erlebt das Baby-Faultier die ersten Monate

Bei so einer tollen Partnerschaft war auch die Geburt völlig problemlos. Ist ein neugeborenes Faultier auf der Welt, muss es zügig die ersten Kletterversuche im Fell seiner Mutter meistern, indem es auf der Suche nach ihren Zitzen instinktiv auf ihren Bauch krabbelt. Bis zu zehn Monate lässt sich das Jungtier anschließend durch die Bäume chauffieren und ist vor allem damit beschäftigt, sich festzuhalten. Nur so bleibt der Winzling an seinem Platz, wenn das Weibchen sich kopfüber vom Ast hängen lässt, um gemächlich nach Blättern und Knospen zu greifen. Obwohl das junge Faultier in der Wilhelma noch über Monate gesäugt wird, zeigt es bereits großes Interesse an Marlies' Speiseplan und versucht, kleine Kostproben zu erhaschen.

Die glückliche Faultier-Familie baumelt am Baum in der Wilhelma in Stuttgart. 

Eine Frage bleibt jedoch noch offen: Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Das lässt sich Faultieren nur sehr schwer bestimmen, weshalb eine genetische Untersuchung einer Haarprobe Aufschluss geben soll. Bis dahin bleibt das Kleine noch namenlos, ist aber für die Gäste der Wilhelma vor allem bei der Fütterung am Vormittag bereits gut zu beobachten. Ansonsten bleibt das schnuffigste Bild des Tages!

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