Wiedereröffnung vieler Tierhäuser

Wilhelma lockert Corona-Regeln! Diese Highlights warten ab 8. Juni auf Besucher

  • Violetta Sadri
    vonVioletta Sadri
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  • Jason Blaschke
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Die positive Entwicklung der Coronavirus-Pandemie veranlasst auch die Wilhelma in Stuttgart zu weiteren Lockerungen. Ab 8. Juni sind wieder mehr Bereiche geöffnet.

  • Die Wilhelma darf ab dem 11. Mai wieder öffnen.
  • Geöffnet wird mit einigen Einschränkungen. Hygienevorschriften müssen beim Besuch eingehalten werden.
  • Kassen bleiben geschlossen - Zutritt nur nach Online-Terminbuchung. 

Stuttgart: Wilhelma öffnet fast alle Tierhäuser für Besucher

Update vom 3. Juni: Seit dem 11. Mai ist die Wilhelma in Stuttgart wieder geöffnet. Vorerst aber nur für maximal 4.000 Besucher auf einmal und nur mit vorheriger Online-Anmeldung. Die neusten Lockerungen in der Coronavirus-Verordnung veranlassen jetzt auch die Wilhelma dazu, wieder mehr Bereiche für die Besucher  zu öffnen. Heißt: Große und kleine Besucher können bald wieder einen Großteil der insgesamt 1.200 Tierarten bestaunen.

Dazu zählen - ab 8. Juni - auch die Menschenaffen im Affenhaus und die Tiere im Aquarien- und Terrarienhaus. Ebenfalls geöffnet werden das Amazonienhaus der Stuttgarter Wilhelma sowie das Insektarium. Auch die Vögel in der Freiluftvoliere können die Besucher ab 8. Juni wieder beobachten. "Das wird den Besuch noch vielseitiger und entspannter machen", erklärt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kolpin zu den neuen Lockerungen.

Stuttgart: Kein Sondertarif für Wilhelma-Besucher mehr

Mit Inkrafttreten der neuen Lockerungen läuft aber auch der verbilligte Sondertarif aus. Bedeutet: Ab 8. Juni zahlen Wilhelma-Besucher wieder die regulären Eintrittspreise. Die Coronavirus-bedingte Online-Anmeldung bleibt allerdings vorerst bestehen. Ebenso wie die Begrenzung der Besucherzahl und die allgemeinen Abstands- und Kontaktbeschränkungen im Stuttgarter Wilhelma-Gelände.

Weiterhin geschlossen bleiben dagegen das Giraffenhaus, das Streichelgehege, die Gewächshäuser und das Maurische Landhaus. Denn dort können die Wilhelma-Besucher die geltende Hygiene- und Abstandsregeln nicht ohne weiteres einhalten. Auch Tiere könnten sich schlimmstenfalls infizieren. Zuvor berichteten die Stuttgarter Nachrichten über die Wilhelma in Stuttgart, die ab 8. Juni langsam wieder zum "Normalbetrieb" übergeht.

Stuttgart: Wilhelma wieder geöffnet - so verlief der erste Tag

Update vom 12. Mai: Seit Montag, 11. Mai hat die Wilhelma in Stuttgart wieder geöffnet. Bis zu 4000 Besucher dürfen den Zoo täglich - unter strengen Hygienevorschriften und mit Online-Voranmeldung - besuchen. 

Wie verlief die Wiedereröffnung? Am ersten Tag wurden 762 Tickets gezählt und das, trotz Schmuddel-Wetters. Bis auf ein paar einzelne Ausnahmen hielten sich die  Besucher an die Maskenpflicht. Auch Warteschlangen konnten vermieden werden. Für den kommenden Mittwoch liegen bereits 1500 Anmeldungen vor. 

Stuttgart: Wilhelma darf ab Montag öffnen - jedoch mit Einschränkungen

Erstmeldung 11. Mai: Ab Montag, 11. Mai dürfen sich die Menschen in Baden-Württemberg auf weitere Lockerungen der Corona-Verordnung freuen. Denn neben Kosmetikstudios dürfen beispielsweise auch wieder Fahrschulen, Spielhallen und Zoos öffnen! 

Nachdem die Wilhelma in Stuttgart vor knapp zwei Monaten aufgrund der rasanten Coronavirus-Ausbreitung schließen musste, dürfen ab Montag wieder Besucher empfangen werden. Ohne strikte Hygienevorschriften geht aber auch hier nichts! Für die langersehnte Wiedereröffnung sind zahlreiche Infektionsschutz-Maßnahmen notwendig. Wie auch im öffentlichen Raum gelten auch in der Stuttgarter Wilhelma die derzeitigen Abstandregeln, sowie die Maskenpflicht. „Die Situation ist für alle Neuland“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Wir sind gleichermaßen neugierig, wie unterschiedlich die Tiere auf die Rückkehr der Gäste reagieren, als auch, wie die Besucherinnen und Besucher die erforderlichen Einschränkungen aufnehmen.“ Auf die Einhaltung der Regeln achten zusätzliche Servicekräfte.

Stuttgart: Kassen bleiben geschlossen - Terminbuchung nur noch online 

Auch neu: Die Kassen der Wilhelma bleiben geschlossen! So ist der Zoo-Besuch während der Corona-Krise nur noch nach einer vorherigen Online-Terminbuchung möglich - denn die Zahl der Gäste pro Tag wurde auf insgesamt 4000 begrenzt. Warteschlangen als Orte mit erhöhtem Ansteckungsrisiko sollen so vermieden werden. Die begrenzte Anzahl an Besuchern dient dazu, die Einhaltung der Abstandregeln zu gewährleisten.  

Auch Tier- und Pflanzenhäuser bleiben erstmal bis auf Weiteres geschlossen. Führungen und kommentierte Fütterungen fallen vorerst aus. Geschlossen bleiben auch: das Aquarium/Terrarium, Amazonienhaus und das Insektarium. Der Streichelzoo und die Freiflugvoliere sind von außen zu betrachten. Die 30 Hektar große Parkanlage ist begehbar und alle Außengehege der Tiere sind zu sehen. Aufgrund der Einschränkungen berechnet die Wilhelma durchgehend den Abendtarif

Der Streichelzoo muss vorerst aus der Ferne bewundert werden.

Bei den Besucherinnen und Besuchern wirbt die Wilhelma um Verständnis für die Vorkehrungen. „Wir gehen mit verantwortungsvoller Vorsicht die ersten Schritte“, betont Direktor Dr. Kölpin. „Falls es gut läuft und die Gesamtentwicklung der Pandemie es zulässt, können wir nach und nach die Maßnahmen lockern. Doch wenn wir zu Anfang aus Unbekümmertheit Fehler machen, lassen die sich nicht rückgängig machen. Wir wollen weder Menschen noch Tiere verlieren.“

Rubriklistenbild: © picture alliance/imageBROKER

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