Drogentod eines 13-Jährigen

Drogentod nach Ecstasy-Konsum: Für einen 13-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät

Stuttgart: 13-Jähriger stirbt nach Drogenkonsum in einer Tübinger Klinik
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Ein 13-Jähriger schluckt eine Ecstasy-Tablette und stirbt weniger später in einer Tübinger Klinik. Was war passiert?
  • Jason Blaschke
    vonJason Blaschke
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In Tübingen (Raum Stuttgart) stirbt ein 13-Jähriger, nachdem er eine Ecstasy-Tablette geschluckt hatte. Die Polizei ermittelt jetzt gegen einen 15-Jährigen.

  • In einer Tübinger Klinik ist ein 13-jähriger Jugendlicher nach einem Ecstasy-Konsum verstorben.
  • Der Jungen wird in eine Klinik gebracht, dort verstirbt der 13-Jährige wenig später.
  • Im Verdacht steht ein 15-Jähriger, der die Drogen im Darknet beschafft haben soll.

Stuttgart: Drogentod eines 13-Jährigen in einer Tübinger Klinik

In der Nacht auf Montag ist ein 13-Jähriger in einer Tübinger Klinik verstorben. Angeblich habe der Junge eine Ecstasy-Tablette geschluckt, die er zuvor von einem 15-Jährigen erhalten habe. Die Polizei vermutet, dass der 15-Jährige die Drogen im sogenannten Darknet gekauft habe und anschließend an den verstorbenen Jungen weitergab. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe.

In einem Fall von Drogenschmuggel in Neckarsulm sind derartige Vorwürfe nicht notwendig. Grund: Die ertappten Täter haben sich gegenüber der Polizei selbst verraten und wurden mit Haschisch und Cannabisblüten in der Unterhose schon vor Ort überführt.  

Am Sonntagabend war der verstorbene 13-Jährige noch mit zwei Freunden in Münsingen (Landkreis Reutlingen) unterwegs. Plötzlich kollabierte der junge Mann, die beiden Freunde verständigten umgehend die Rettungskräfte. Die brachten den 13-Jährigen in eine Tübinger Klinik. Dort verschlechterte sich der Zustand des Jugendlichen sehr stark, sodass die Ärzte nichts mehr tun konnten.

Ermittlungen nach Drogentod eines 13-Jährigen: Was war passiert?

Im Fall des verstorbenen 13-Jährigen war wohl eine Ecstasy-Tablette die Todesursache. Die Ermittlungen dauern noch an.

Wenige Stunden später verstarb der 13-Jährige. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an. Ein abschließendes Obduktionsergebnis lag zunächst nicht vor. Laut Deutscher-Presse-Agentur sind zur Klärung der genauen Todesursache noch weitere toxikologische Untersuchungen nötig. Leider kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Straftaten mit Drogen in der Region.

Das Schlimme: Nicht immer können die Täter dingfest gemacht werden. Ein harter Schlag gegen die Drogenszene in Heilbronn gelang der Polizei aber in der vergangenen Woche. Allerdings nur durch einen seltsamen Zufall, der die Ermittler aber zu 72 Kilogramm Marihuana und 260 Gramm Kokain führte. Was war passiert? Der echo24.de-Artikel klärt auf.

Mindestens genauso spektakulär wie der Schlag gegen die Heilbronner Drogenszene ist der Fall einer mehrköpfigen Dealer-Familie aus Adelsheim. Anders als im Fall des 13-jährigen Jungen waren hier nicht eine, sondern fast 3500 Ecstasy-Tabletten im Spiel. Unterm Strich konnte die Polizei in Adelsheim (Raum Mosbach) fast 12 Kilo Drogen und eine hohe Bargeldsumme sicherstellen.

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