Und das in der Osterzeit

Tierhasser erschlagen zwölf Zwergkaninchen mit Holzlatte - doch das ist längst nicht alles

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Tierquäler haben mehr als zwei Dutzend Kaninchen im Raum Stuttgart erschlagen.
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Die Besitzerin fand die Tiere grausam getötet in ihrem Stall.

  • Tierhasser erschlägt im Raum Stuttgart ein Dutzend Hasen mit Holzlatte.
  • Bereits in der folgenden Nacht schlägt er mutmaßlich erneut zu.
  • Tierrechtsorganisation PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Ergreifung des Tierhassers aus.

Manche Taten sind so grausam, das kann man sich kaum vorstellen: Unbekannte Tierhasser haben in Burgstetten im Raum Stuttgart zwölf Zwergkaninchen erschlagen. Die Besitzerin machte die schreckliche Entdeckung am Dienstagmorgen und fand die Tiere tot im Stall hinter ihrem Wohnhaus, wie die Polizei mitteilt. Die Täter erschlugen die Hasen offenbar in der Nacht zum Dienstag. Die Polizei fand die mutmaßliche Tatwaffe - einen Holzpfosten - bei den toten Tieren.

Doch damit nicht genug: Bereits in der Nacht zum Mittwoch schlug mutmaßlich der- oder dieselben Täter erneut zu. Wieder in Burgstetten im Raum Stuttgart fielen putzige Langohren den irren Tierhassern zum Opfer. Besonders abstoßend: Die Täter nahmen die Hasen aus einem Stall und erschlugen sie grausam - erneut mit einer Holzlatte.

Raum Stuttgart: Polizei sucht Zeugen zu Hasen-Morden

Noch ist unklar, was den oder die Täter bei den grausamen Taten umtreibt. Hasst der Tierquäler Ostern und möchte vor den Feiertagen die Zahl der Hasen im Raum Stuttgart dezimieren? Oder ist ihm derzeit aufgrund der Corona-Isolation einfach nur langweilig? In beiden Fällen bittet die Polizei aus Backnang im Raum Stuttgart um Zeugenhinweise an die Telefonnummer 07191/9090. Die Tierrechtsorganisation PETA hat für die Ergreifung des Täters, er im Raum Stuttgart insgesamt bereits 14 Hasen getötet hat, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten. Zeugen können sich zudem unter Telefon 0711/8 605910 bei PETA melden – auch anonym.

Der irre Kaninchenkiller, der im Raum Stuttgart umgeht, ist leider nicht der Einzige, der es auf wehrlose Geschöpfe abgesehen hat. Zum Jahresbeginn haben Unbekannte in Ehingen im Alb-Donau-Kreis einen Böller an einen Igel gebunden - und diesen damit getötet. Und im Hohenlohekreis hat es zum Jahresbeginn einen widerlichen Fall von Jagdwilderei gegeben.

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