Keine Entlassungen geplant

Gute Nachrichten für Porsche-Mitarbeiter! Gespräche über Zukunft von Arbeitsplätzen laufen

Porsche führt Gespräche über Arbeitsplatzsicherung in den kommenden Jahren.
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Porsche führt Gespräche über Arbeitsplatzsicherung in den kommenden Jahren.
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Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Porsche-Mitarbeiter in der Dieselaffäre ausgeweitet.

• Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen in der Dieselaffäre aus.
• Porsche bestätigt die Ermittlungen.
• Ermittlungen laufen nicht gegen das Unternehmen. 

Gute Nachrichten für Porsche-Mitarbeiter! Gespräche über Zukunft von Arbeitsplätzen laufen

Update, 01. März: Porsche steht aktuell unter Beschuss - oder vielmehr: Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter! Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der Dieselaffäre. Aber: Es gibt auch gute Neuigkeiten aus Stuttgart. Denn: Bei Porsche gibt es derzeit keine Pläne für Entlassungen von Mitarbeitern. Nachdem es in Neckarsulm bei Audi ordentlich kriselt, hat Porsche-Chef Oliver Blume gegenüber "Bild am Sonntag" gesagt: "Wir haben nicht die Absicht, in den nächsten Jahren betriebsbedingt zu kündigen." Im Gegenteil! Der Autobauer geht laut Blume gerade in Gespräche, bei denen es "um eine Arbeitsplatzsicherung für die nächsten Jahre geht." Mit den neuen Elektro-Autos habe manChancen erschlossen und am Stammsitz in Zuffenhausen 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Blume: "2025 könnten rund 50 Prozent aller Porsche mit einem elektrischen oder Hybridantrieb verkauft werden."

Gleichzeitig werde es bei Porsche immer Verbrennermotoren geben - besonders den 911er. Nächste Woche stellt Porsche den schnellsten 911er Turbo aller Zeiten vor - mit 650 PS beschleunigt er innerhalb von 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auf die Frage, ob ein Tempolimit nicht gut für die Umwelt sei, sagte Blume, es gebe effektivere Maßnahmen, etwa effizientere Verbrennermotoren. Zudem könne man mit den E-Fahrzeugen von Porsche emissionsfrei unterwegs sein. Blume: "Das hätte man dem Sportwagenhersteller Porsche noch vor einigen Jahren nicht zugetraut."

Ermittlungen ausgeweitet: Porsche-Mitarbeiter von Dieselskandal betroffen!

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ihre Ermittlungen gegen Porsche-Mitarbeiter in der Dieselaffäre ausgeweitet. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, gehe es um die Abgasmanipulation. Und weiter: "Die Durchsuchungen richten sich nicht gegen das Unternehmen, sondern gegen aktive beziehungsweise ehemalige Porsche-Mitarbeiter." Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Porsche bestätigte die Ermittlungen. Beamte hätten am Mittwoch Unterlagen in Porsche-Geschäftsräumen an Standorten im Raum Stuttgart gesichtet und gesichert. Zu den weiteren Details wolle man sich angesichts der laufenden Ermittlungen nicht äußern. 

Im Mai 2019 hatte die Staatsanwaltschaft eine Geldbuße von 535 Millionen Euro gegen Porsche verhängt, weil der Autobauer seine Aufsichtspflichten in einer Entwicklungsabteilung verletzt habe. Deshalb sei das Unternehmen selbst nicht mehr am Verfahren beteiligt, kooperiere aber bei den Ermittlungen gegen Einzelpersonen vollumfänglich mit den Behörden, teilte Porsche mit.

Porsche ist nicht alleine! Auch Audi in Neckarsulm kriselt

Nicht nur Porsche kämpft mit dem Skandalen. Auch am Audi-Standort in Neckarsulm kriselte es immer wieder in letzter Zeit. 

Aber: Porsche steht nicht nur als Unternehmen in den Schlagzeilen. Auch Porsche-Fahrer sind regelmäßig Gast in den News - oft leider als Unfallfahrer. Aufgrund der Corona-Krise muss das Porsche-Werk in Stuttgart im Frühjahr 2020 mehrere Wochen die Arbeit ruhen lassen.

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