250 Euro und mehr Strafe in Stuttgart

Keine Maske tragen trotz Corona? Das wird in Stuttgart jetzt richtig teuer!

  • Anna-Maureen Bremer
    vonAnna-Maureen Bremer
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Stuttgart hat das Bußgeld erhöht! Wer keine Maske trägt, wo das Pflicht ist, wird zur Kasse gebeten - und zwar ordentlich.  

  • Wer keine Maske trägt, zahlt in Stuttgart unter Umständen hohen Strafen
  • Wiederholungstäter werden in die Mangel genommen. 
  • Es laufen bereits über 100 Bußgeldverfahren in der Landeshauptstadt

Stuttgart: Keine Maske trotz Coronavirus? Das wird jetzt richtig teuer!

In Stuttgart, der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg, wird jetzt noch härter gegen Maskenverweigerer vorgegangen. Es werden deutlich höhere Bußgelder angesetzt.

"Wird eine Privatperson ohne Mund-Nasen-Bedeckung erwischt, wo sie eine tragen müsste, beträgt die Mindeststrafe jetzt 75 Euro", teilte die Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Bußgeld bisher: 25 Euro. Für alle, die im gewerblichen Bereich unterwegs sind - wie zum Beispiel Kellner - liege die Mindeststrafe bei 150 Euro

Wer in Stuttgart keine Maske trägt, wo es Pflicht ist, zahlt! 

Und wer gar nicht aus Fehlern lernen will, der darf richtig in die Tasche greifen. Verwunderlich ist das nicht, schließlich befürchten viele eine zweite Welle und das RKI warnt ausdrücklich. Zuletzt war die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg wieder gestiegen. 

Stuttgarts Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Martin Schairer, teilt mit: "Der Bußgeldkatalog sieht eine Strafe von bis zu 250 Euro für Personen vor, die sich beharrlich weigern. Wir sind bereit, diesen Rahmen auszuschöpfen, und können im Ausnahmefall sogar darüber hinaus gehen."

Wer ohne Maske erwischt wird, hat nicht mehr viel zu lachen. Dann wird's nämlich teuer. 

Aktuell laufen in Stuttgart bereits rund 130 Bußgeldverfahren wegen des Nicht-Tragens der Maske. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist nach Angaben der Stadt verpflichtend für alle Menschen, die mit Bussen und Bahnen unterwegs sind, in Geschäften einkaufen oder bei der Ausübung ihres Berufs den Mindestabstand nicht einhalten können. 

Dass die Pandemie noch nicht überstanden ist, zeigt auch die Infizierung von Abiturienten nach einer Kroatien-Party. Für sie ist nun Quarantäne angesagt. Wer allmählich nicht mehr weiß, was aktuell erlaubt ist, kann dies bei echo24.de oder der Seite des Landes nachlesen. 

Rubriklistenbild: © Symbolbild: Pixabay

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