Ein Zeichen gegen Rechts 

Stuttgart: Nach Morden in Hanau - Demonstration gegen rechte Gewalt

Anlass für die Demo war der rassistisch motivierte Anschlag im hessischen Hanau. 
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Anlass für die Demo war der rassistisch motivierte Anschlag im hessischen Hanau. 
  • echo24.de Redaktion
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Am Donnerstag demonstrierten die Stuttgarter gegen rechts motivierte Gewalttaten. Ausschlaggebend waren die schrecklichen Morde im hessischen Hanau, bei denen zehn Menschen starben. 

  • Am Donnerstag demonstrieren die Stuttgarter gegen rechten Terror. 
  • Grund für die Demo ist der rassistisch motivierte Anschlag in Hanau. 
  • Viele Redner prangern die gesellschaftlichen Verhältnisse an. 

Stuttgart: Nach Amoklauf in Hanau - Demonstration gegen Rechts 

Am Donnerstag gingen mehrere hundert Menschen in Stuttgart auf die Straße. Der Grund: Eine Demonstration gegen rechten Terror. Mit dieser Kundgebung wollten die Stuttgarter ein Zeichen gegen Rechts setzten. 

Anlass für die Demo war der rassistisch motivierte Anschlag im hessischen Hanau, in der Nähe von Frankfurt - bei dem ein 43-jähriger Mann zehn Menschen tötete. Was war genau passiert? In der Nacht auf Donnerstag ereignete sich in Hanau ein schrecklicher Amoklauf. Ein Mann griff zur Waffe und ermordete neun Menschen - vermutlich aus rechtsradikalen Motiven. Danach erschoss er offenbar seine Mutter und anschließend sich selbst, wie tagesschau.de berichtet. 

Stuttgart: Demonstration gegen Rechts zeigt Missstände auf 

Laut StN.de rief das Aktionsbündnis "Stuttgart gegen Rechts" zur spontanen Demonstration in Stuttgart auf. Es wurden Reden gehalten -  und viele Menschen trauerten um die Opfer der schrecklichen Gewalttat in Hanau. Einige Menschen nutzten die Demo in Stuttgart  und brachten ihre Wut über die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Ausdruck. Eine Vertreterin der kurdischen Organisation "Defend Rojava" prangerte die Politik an, die "auf dem rechten Auge blind" sei. 

Außerdem wurden Missstände bei der Bekämpfung rechter Gewalt aufgezeigt, indem die Redner auf eine Reihe von rechts motivierter Gewalttaten hinwiesen, so StN.de. Darunter fielen auch die bekannten NSU-Morde und der Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke. 

Demonstration in Stuttgart: Minderheiten brauchen mehr Schutz

Die Minderheiten müssen besser geschützt werden, lautete eine der Forderungen der Kundgebung in Stuttgart. Außerdem wurde die einseitige Berichterstattung der Medien angeprangert. Der islamische Terror soll deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen, als der Terror von Rechts. 

Die zunächst friedliche Demo in Stuttgart endete mit einem Demonstrationszug, bei dem Rauchbomben gezündet wurden. Dies führte schließlich zu einer Auseinandersetzung mit der Stuttgarter Polizei, die kurzzeitig auszuufern drohte.

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