Gericht bestätigt Scheidung von Sonntag

Christoph Sonntag: Ehe offiziell Geschichte - herbe Klatsche für Ex vor Gericht

  • Daniel Hagmann
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  • Anna-Maureen Bremer
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Ermittlungen gegen ihn. Ermittlungen gegen sie. Der Scheidungskrieg um den Stuttgarter Kabarettisten Christoph Sonntag ist nun durch. Seine Ex kassierte eine Klatsche bei Gericht. 

  • Gegen den 58-jährige Kabarettisten Christoph Sonntag gibt es hässliche Vorwürfe.
  • Steckt eine Verleumdungskampagne von Sonntags Noch-Ehefrau hinter den Anschuldigungen?
  • Sie forderte monatliche Zahlungen, die Immobilie und noch mehr. 

Nach Scheidungskrieg bei Christoph Sonntag: Ehe mit Elisabeth ist Geschichte

Update vom 4. August: Aus, Ende, Schluss - die Ehe von Kabarettist Christoph Sonntag und Elisabeth Sonntag ist vorbei. Heißt im Klartext: Die Scheidung ist durch. Wie bild.de berichtet, hat dies das Familiengericht in Bad Cannstatt mitgeteilt. 

Zuvor war ein regelrechter Scheidungskrieg zwischen Christoph Sonntag und seiner Exfrau entfacht. Sie hatte ihn mehrfach angezeigt, es starteten Ermittlungen gegen ihn und sie (wir berichteten). Ende Oktober 2019 hatte Sonntag den Scheidungsantrag bei Gericht eingereicht - jetzt ist die Ehe Geschichte.

So kennen die Menschen den Kabarettisten Christoph Sonntag: Bestens gelaunt und selbstbewusst auf der Bühne.

Stuttgart: Christoph Sonntag im Scheidungskrieg - Ehefrau scheitert grandios 

Update, 3. August: Der Scheidungskrieg bei den Sonntags ist noch längst nicht zu Ende. Die Noch-Ehefrau des Kabarettisten Christoph Sonntag stellte zuletzt umfangreiche Forderungen. Wie bild.de berichtet, wollte sie nach fünf Jahren Ehe "eine lebenslange monatliche Zahlung von 3.000 Euro, dann wollte sie die Wohnung überschrieben haben und 500.000 Euro Abfindung."

Elisabeth Sonntag wollte eigentlich zwei Millionen Euro von ihrem Partner - jetzt muss sie eine Niederlage hinnehmen. In einem einstweiligen Anordnungsverfahren hat das Amtsgericht verfügt, dass sie ihren Anspruch auf Trennungsunterhalt durch ihr Verhalten verloren habe.

Christoph Sonntags Ehefrau könnte beim Scheidungskrieg in Stuttgart leer ausgehen 

Wegen Steuerhinterziehung und Veruntreuung hatte die Frau ihren Ehemann gemeinsam mit ihrer Mutter angezeigt. Der bekannte Kabarettist aus Stuttgart solle Fördergeld des Sozialministeriums veruntreut haben. Verfahren: eingestellt. 

Noch übler wurde es, als Sonntag sich Durchsuchungen gefallen lassen musste, weil ihm der Besitz von kinderpornografischem Material vorgeworfen wurde. Sonntags Anwalt Achim Bächle findet dafür klare Worte: "Auch hier handelt es sich um eine Verleumdung."

Stuttgart: Der Scheidungskrieg um Kabarettist Christoph Sonntag tobt noch weiter. 

Gegen Elisabeth Sonntag gab es ebenfalls Durchsuchungen und auch ein Ermittlungsverfahren läuft. Von der Staatsanwaltschaft heißt es dazu, dass der Anfangsverdacht bestehe, dass die Beschuldigte sich durch Drohung und Veröffentlichung von Umständen, die rufschädigend sein könnten, einer versuchten Erpressung strafbar gemacht haben könnte.

Im Scheidungskrieg bei Christoph Sonntag ist das allerletzte Wort nicht gesprochen

Und genau darum könnte es sich mit ihren Forderungen ganz schnell erledigt haben. Das Amtsgericht hat den Antrag auf Zahlung von Unterhalt abgewiesen. Das Familiengericht wies ihren Antrag auf Trennungsunterhalt ab. Erklärung: Die Ansprüche seien verwirkt. Der Unterhaltsanspruch sei zu versagen, wenn dem Berechtigten ein Fehlverhalten gegenüber dem Verpflichteten zur Last fällt. 

Aus dem Beschluss geht klar hervor, dass sie die strafrechtlichen Vorwürfe gegen ihren Noch-Ehemann überwiegend erhoben hatte, um ihn unter Druck zu setzen und ihm zu schaden, weil er auf ihre Forderungen nicht eingegangen war. Im Hauptverfahren wird final entschieden, ob es bei der Anordnung bleibt. 

im Hauptverfahren wird's entschieden: Bekommt Sonntags ehefrau etwas oder nicht? 

Stuttgart: Scheidungskrieg um Christoph Sonntag - Ermittlungen gegen Noch-Ehefrau Elisabeth

Update 6. Juli: Christoph Sonntag ist immer für einen witzigen Spruch gut, teilt als Kabarettist auch gerne gegen die Politik aus. Doch zur Zeit muss der 58-jährige Komiker aus Stuttgart ordentlich einstecken: Derzeit sichtet die Polizei Stuttgart Sonntags Festplatten. Schließlich steht gegen ihn der Verdacht im Raum, kinderpornografische Schriften zu besitzen. Christoph Sonntag hat die Vorwürfe bereits klar zurückgewiesen.

Wie die Bild am Sonntag berichtet, sind die Ermittlungen gegen Christoph Sonntag eine weitere Episode des abstrusen Scheidungskriegs zwischen dem Stuttgarter und seiner 31-jährigen Noch-Ehefrau Elisabeth. Diese versuche ihn nach fünf Jahren Ehe angeblich, mit allen Mitteln fertigzumachen. Zuvor hatte die deutlich jüngere Gemahlin Christoph Sonntag wegen Steuerhinterziehung und Veruntreuung angezeigt. Dieses Verfahren gegen den Kabarettisten aus Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft mittlerweile allerdings eingestellt. Im Rahmen der Scheidung, die Christoph Sonntag in die Wege geleitet hatte, fordert dessen Ehefrau angeblich zwei Millionen Euro.

Scheidungskrieg bei Christoph Sonntag: Erpressungsverdacht gegen Ehefrau Elisabeth

Doch nun geht der Scheidungskrieg in die nächste Runde: Christoph Sonntag wehrt sich. Denn nun laufen seitens der Staatsanwaltschaft auch Ermittlungen gegen Elisabeth Sonntag. Es bestehe der Verdacht, dass sich die Noch-Ehefrau durch Veröffentlichung der Vorwürfe der versuchten Erpressung strafbar gemacht haben könnte.

Nur wenige Besucher wollten Christoph Sonntag im Juni live auf der Heilbronner Theresienwiese sehen

Und an Christoph Sonntag scheint der Scheidungskrieg auch nicht spurlos vorüberzugehen: Bei einem kürzlichen Auftritt im Rahmen des Autokinos auf der Heilbronner Theresienwiese wirkte der Kabarettist aus Stuttgart ungewohnt hilflos und verloren - vor gerade mal 23 Autos, die zur Show gekommen waren. Und laut bild.de laufen nun sogar die Nachbarskinder vor ihm weg...

Hässliche Vorwürfe: Ermittlungen gegen Stuttgarter Kabarettist Christoph Sonntag

Erstmeldung 31. Mai: Normalerweise kennt man Christoph Sonntag als strahlenden, schwäbischen Spaßmacher aus Stuttgart. Doch hat der Kabarettist und gebürtige Waiblinger auch eine ganz andere, eine düstere Seite? Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen Christoph Sonntag ausgeweitet. An diesem Donnerstag kam es demnach zu einer Hausdurchsuchung bei dem Künstler in Stuttgart, wie sein Anwalt Achim Bächle erklärte. Dem Kabarettisten Christoph Sonntag werde zur Last gelegt, kinderpornografische Schriften zu besitzen, sagte der Anwalt. Der Rechtsvertreter erklärte aber auch: "Der Vorwurf ist haltlos und es handelt sich um eine Verleumdung." Christoph Sonntag machte ihn in einer Mitteilung selbst öffentlich.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte nur, dass es in Stuttgart eine Durchsuchung gab. Und es seien Beweismittel sichergestellt worden. Angaben zum Beschuldigten und zum Tatvorwurf machte der Sprecher auf Nachfrage nicht.

Stuttgart: Hat Christoph Sonntag Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha bestochen?

Christoph Sonntag steht schon seit Längerem in der Affäre um die Vergabe von Fördermitteln des Sozialministeriums unter Druck. Gegen Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha (Grüne) wird wegen des Verdachts der Vorteilsannahme ermittelt. Hintergrund sind zwei Abendessen von Manne Lucha mit Christoph Sonntag, die der Kabarettist bezahlt hatte. Gegen den Kabarettisten aus Stuttgart selber wurde ein Verfahren wegen Verdachts der Vorteilsgewährung eingeleitet. Er weist diesen Vorwurf allerdings entschieden zurück.

So kennen die Menschen den Kabarettisten Christoph Sonntag: Bestens gelaunt und selbstbewusst auf der Bühne.

Manne Lucha hatte vor einigen Monaten einen "großen Fehler" eingeräumt. Er habe sich zwei Mal zum Essen einladen lassen, im Dezember 2018 und im Februar 2019. Die Treffen seien allerdings rein privater Natur gewesen, hatte er betont.

Die ganze Angelegenheit hatte Sonntags Noch-Ehefrau ins Rollen gebracht. Auch gegen sie wird derzeit ermittelt. Sie hatte Christoph Sonntag, der im vergangenen Jahr auch auf der BUGA in Heilbronn aufgetreten ist, vorgeworfen, die Fördermittel für ein Demokratieprojekt veruntreut zu haben. Das diesbezügliche Prüfverfahren gegen den 58-jährigen Christoph Sonntag aus Stuttgart stellte die Staatsanwaltschaft im Februar ein.

Christoph Sonntag: Versucht seine Noch-Ehefrau, ihn fertig zu machen?

"Es besteht der Anfangsverdacht, dass die Beschuldigte sich durch Drohung mit Veröffentlichung von Umständen, die rufschädigend sein könnten, einer versuchten Erpressung strafbar gemacht haben könnte", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft an diesem Donnerstag und bestätigte damit frühere Angaben. Elisabeth Sonntag hatte die Vorwürfe als unzutreffend zurückgewiesen. Zu der Hausdurchsuchung in Stuttgart äußerte sich ihr Anwalt nicht.

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, scheinen die Ermittlungen gegen Christoph Sonntag wegen des Besitzes von Kinderpornografie ebenfalls mit dem Ehestreit in Verbindung zu stehen. So habe der Anwalt des Kabarettisten erklärt: "Bereits seit einem Jahr droht die Noch-Ehefrau damit, Christoph Sonntag mit allen Mitteln fertig zu machen." Die Vorwürfe wegen des Besitzes von Kinderpornografie seien "völlig absurd".

Rubriklistenbild: © Foto: Christoph Schmidt/dpa

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