Chaos in Schorndorf

Ein Straßenfest gerät völlig außer Kontrolle

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Symbolbild.
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Gewaltbereite Gruppierungen verbreiten in Schorndorf fast schon Hamburger G20-Atmosphäre.

Was als gemütliches Straßenfest begann, endete im Eklat. Frauen wurden sexuell belästigt, Flaschen geworfen, und die Polizei musste zusätzliche Sicherheitskräfte anfordern, um die Lage in den Griff zu bekommen. Tatort: das Straßenfest in Schorndorf. Das bunte Treiben geriet völlig aus dem Ruder.

Nach den Krawallen und sexuellen Übergriffen hat die Polizei eine ernüchternde Bilanz gezogen. "Die Gewalt gegenüber den Beamten war erschreckend", sagte ein Polizeisprecher über die Vorfälle am Wochenende. Es sei üblich, dass sich während des Volksfests viele Jugendliche träfen - doch die Aggression gegenüber der Polizei sei neu.

Als Hauptproblem nannte der Sprecher den Alkoholkonsum der Jugendlichen. Auf dem Volksfest war es am Wochenende zu Krawallen und sexuellen Übergriffe gekommen. Am Samstag wurde nach Polizeiangaben eine 17-Jährige von drei Asylbewerbern aus Afghanistan festgehalten und am Po begrapscht.

Bereits am Vorabend waren drei Fälle sexueller Belästigung gemeldet worden. In einem Fall wurde ein Iraker als Verdächtiger ermittelt. Während des Festes wurden den Angaben zufolge zudem mehrere Körperverletzungen angezeigt. In der Nacht zum Sonntag versammelten sich laut Polizei bis zu 1000 junge Leute im Schlosspark der Stadt und randalierten, viele davon mit Migrationshintergrund. Der Anteil von Migranten innerhalb der Gruppe habe allerdings unter 50 Prozent gelegen, sagte ein Sprecher.

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