Pures Chaos auf den Straßen

So wütet Sturmtief "Egon" in der Region

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Über 400 Polizeieinsätze in der Nacht auf Freitag.

Sturmböen. Glatte Straßen. Umherfliegende Gegenstände. Die Feuerwehr und Polizei mussten in der Nacht zum Freitag in Baden-Württemberg wegen des Sturmtiefs "Egon" über 400 Einsätze fahren. Vor allem im Kreis Heilbronn zeigte "Egon" seine volle Stärke. Stromausfälle, entwurzelte Bäume, umgewehte Bauzäune und Verkehrsschilder sorgen für pures Chaos auf den Straßen in der Region. Gegenstände blockieren Fahrbahnen, Rad- und Fußwege. Bereits um 7.40 Uhr stieg die Zahl der Einsätze auf 160. Die Zahl erhöhe sich minütlich.

So wütet Sturmtief "Egon" in der Region

Für einen Autofahrer im Main-Tauber-Kreis hatte das Unwetter schwerwiegendere Folgen. Gegen 5 Uhr war der 31-Jährige mit einem Skoda Yeti auf der B19 von Igersheim in Richtung Bernsfelden unterwegs. In einem Waldgebiet erkannte er offenbar zu spät, dass ein Baum quer über der Fahrbahn lag. Er konnte einen Aufprall nicht mehr verhindern und fuhr mit seinem Pkw gegen ihn. Hierbei erlitt der Autofahrer schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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In Bad Rappenau-Fürfeld kam es zu einem weiteren Vorfall. Vom Dach eines Schnellrestaurants wurden Teile eines Windrads abgerissen und durch die Luft geschleudert. Eines der Teile durchschlug den Glaseingang einer Tankstelle. Verletzt wurde dabei niemand. Darüber hinaus wurden der Polizei mehrere Fälle gemeldet, bei denen Bäume auf fahrende Autos stürzten. In Benningen erfasste eine Windböe einen Strommast und riss ihn um.

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Aktuell kann aufgrund der Vielzahl der Einsätze nicht genau gesagt werden, auf welchen Strecken es zu Behinderungen kam oder derzeit noch kommt. Teilweise mussten Straßen, die durch Waldgebiete führen, vorsorglich gesperrt werden, da mit dem Umstürzen weiterer Bäume zu rechnen war.

Die Polizei bittet daher Waldgebiete zu meiden und diese auf einer geeigneten Strecke zu umfahren. Ferner sollte darauf verzichtet werden, kleinere Verbindungsstraßen oder Feldwege zu benutzen. Der durch das Unwetter entstandene Sachschaden kann momentan noch nicht beziffert werden.

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