Corona-Ticker für Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis: Zwei kleine Hoffnungen - aber noch Risikogebiete!

Hinweis auf die Maskenpflicht auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil.
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Im Kreis Schwäbisch Hall gilt die Corona-Vorwarnstufe.
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Die Corona-Zahlen im Hohenlohekreis und im Landkreis Schwäbisch Hall scheinen sich eingependelt zu haben.

  • Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt 76,7, für den Hohenlohekreis liegt er bei 107,4 (Stand 09. November).
  • Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis Schwäbisch Hall 1.870 SARS-CoV-2-Fälle bekannt, im Hohenlohekreis sind es 1.222 (Stand 09. November).
  • Im Landkreis Schwäbisch Hall und im Hohenlohekreis gilt die Corona-Warnstufe (Stand 09. November).

10. November: Hiermit beenden wir unsere Berichterstattung in diesem Artikel über alle Corona-Entwicklungen im Kreis Schwäbisch Hall und im Kreis Hohenlohe. Alle neusten Corona-Informationen im Kreis Hohenlohe gibt es ab dem 10. November in unserem neuen Städte-Ticker. Alle Entwicklungen rund um Schwäbisch Hall lesen sie in unserem Corona-Ticker für Baden-Württemberg.

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg steigt weiter an. Ab dem 22. Oktober berichtet echo24.de* in diesem Artikel über die aktuelle Situation im Landkreis Schwäbisch Hall und im Hohenlohekreis - zuvor fanden sich hier nur Informationen zum Landkreis Schwäbisch Hall.

Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis: Zwei Lichtpunkte am Corona-Himmel, aber dennoch Hotspots!

Update, 09. November: In der Corona-Pandemie gibt es aktuell wenige Dinge, die sicher sind. Sogar Weihnachten und Silvester sollen in Gefahr sein, heißt: Härtere Regeln und Maßnahmen könnten bis dahin gelten, wird vermutet. Nun hat sich dazu auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann geäußert.

Eine „Konstante“ gibt es in Baden-Württemberg aber: Die 7-Tage-Inzidenz im Hohenlohekreis und im Landkreis Schwäbisch Hall. Die bleiben seit Tagen relativ gleich, verändern sich nur minimal. So pendelt sich der Hohenlohekreis aktuell bei 107,4 ein und hat - laut Landesgesundheitsamt - nur sechs neue Corona-Fälle zum Wochenstart vermeldet.

Auch Schwäbisch Hall bleibt konstant, allerdings weit unter dem dreistelligen Bereich der 7-Tage-Inzidenz. 76,7 wurde als Wert am Montag bestätigt. Auch hier gab es nur 18 neue Fälle des Coronavirus. Auch wenn die Werte immer noch weit über dem Grenzwert zur Warnstufe (50) liegen, sind beide Kreise aufgrund der geringen Schwankung wohl kleine Lichtpunkte...

Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall sind Risikogebiete: Zahlen machen Hoffnung – ist das die Wende?

Update vom 3. November: Einen Tag, nachdem der Landkreis Schwäbisch Hall und der Hohenlohekreis die 100er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten haben, geht die besorgniserregende Entwicklung weiter. Am Dienstag meldet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für den Kreis Schwäbisch Hall eine 7-Tage-Inzidenz von 106,2 und 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, für den Hohenlohekreis 107,4 und 22 neue Infektionen.

Wie das Landratsamt im Hohenlohekreis mitteilt, führen aktuell mehrere Corona-Fälle in der Kreisverwaltung dazu, dass für Mitarbeiter eine Quarantäne angeordnet wurde. „Für uns alle werden es schwierige Wochen werden“, stimmte Landrat Dr. Matthias Neth die Bevölkerung auf die kommende Zeit ein.

Coronavirus in Schwäbisch Hall und Hohenlohe: Kein Ende in Sicht - wichtiger Corona-Wert geknackt

Update vom 2. November, 19.55 Uhr: Und tatsächlich haben die Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis keinen Grund zur Freude. Denn: was gestern noch eine Befürchtung war, wurde heute Abend Realität. Beide Landkreise haben die 100er-Marke bei der 7-Tage-Inzidenz geknackt. Wie das baden-württembergische Landesgesundheitsamt mitteilt, liegen die aktuellen Werte bei 101,6 im Landkreis Schwäbisch Hall und 101,2 im Hohenlohekreis.

Droht die Wende? Corona-Wert in Schwäbisch Hall und Hohenlohe kratzt an wichtiger Marke

Update vom 2. November: Die Corona-Zahlen in Schwäbisch Hall und Hohenlohe sind kein Grund zur Freude - im Gegenteil. Aktuell kratzt ein wichtiger Wert stark an der 100er-Marke: Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt 97,1, für den Hohenlohekreis liegt er bei 96,8 (Stand 01. November). Der Lockdown für Baden-Württemberg und ganz Deutschland und beginnt am heutigen 2. November. Ob die neuen Corona-Regeln in Baden-Württemberg die Infektionswelle brechen können?

Corona-Hotspots in Schwäbisch Hall und Hohenlohe: Einer steigt heftig - aktuelle Zahlen!

Update, 31. Oktober: Lange hat es der Hohenlohekreis geschafft, die 7-Tage-Inzidenz einigermaßen im Griff zu behalten, aber: An diesem Wochenende geht es steil bergauf - oder eher: bergab! Denn am Samstag ändert sich der wichtige Wert zum Verhältnis der Coronavirus-Infizierten auf 100.000 Menschen in den letzten sieben Tagen um 16 nach oben!

Schon am Freitag stieg der Wert im Hohenlohekreis nach oben, jetzt ist er also bei 88,8 angelangt. Im Landkreis Schwäbisch Hall hingegen bleibt die 7-Tage-Inzidenz relativ konstant und steigt nur minimal auf 95,0 an.

Corona-Risikogebiete: Hohenlohe-Hammer bei wichtigem Wert - Schwäbisch Hall bleibt konstant!

Update, 30. Oktober: Was sind 24 neue Corona-Fälle im Hohenlohekreis am Freitag im Vergleich zu den fast 3.000 Fällen in Baden-Württemberg? Eine 7-Tage-Inzidenz-Steigerung von 55,0 auf 72,8! Der Hohenlohe-Hammer vor dem Wochenende. Der Landkreis geht auf den dreistelligen Bereich zu, zählt aber dennoch zu den „besten“ Meldekreisen in BaWü.

Sogar der Landkreis Schwäbisch Hall ist noch ein gutes Stück weiter, was die 7-Tage-Inzidenz angeht. Dort beträgt der wichtige Wert aktuell 92,0 - immerhin noch nicht über 100! Beide Kreise zählen damit zu den 43 von 44 Meldekreisen im Land, die die 50er-Marke überschritten haben. Der einzige Kreis, der das noch nicht geschafft hat, ist übrigens der Landkreis Ravensburg (46,2).

Corona-Hotspots: Werte steigen erneut - Hohenlohekreis wieder über Warnstufen-Wert

Update, 28. Oktober: Ein kurzes Aufatmen gab es am Dienstag im Hohenlohekreis, denn dort sank der Wert der 7-Tage-Inzidenz unter die 50er-Marke auf 46,2. Heißt: Die Warnstufe war kurzzeitig unterschritten. Aber: Nur einen Tag danach wieder die Ernüchterung: Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldete 16 neue Fälle des Coronavirus im Hohenlohekreis - zu viel! Der Inzidenz-Wert steigt wieder auf 51,5.

Nicht nur der Hohenlohekreis ist damit Risikogebiet und Corona-Hotspot, auch der Landkreis Schwäbisch Hall bleibt einer. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 90,5 und somit weit über der Warnstufen-Marke von 50.

Schwäbisch Hall mit heftigen Corona-Einschränkungen - Hohenloher Wert fällt

Update vom 27. Oktober: Seit Wochen kennen die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg nur eine Richtung: nach oben. Das gilt sowohl für die Zahl der Neuinfektionen als auch die Kreise, die bei der 7-Tage-Inzidenz den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen übersteigen.

Dieser wird laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) derzeit in 26 Kreisen überschritten - darunter auch der Landkreis Schwäbisch Hall - und somit in einem weniger als noch am Montag. Dabei handelt es sich um den Hohenlohekreis, der trotz 15 Neuinfektionen am Dienstag mit einer 7-Tage-Inzidenz von 46,2 unter die kritische Marke fällt. Der Landkreis Schwäbisch Hall überschreitet diese mit einem Wert von 83,9 weiterhin deutlich.

Heftige Corona-Einschränkungen für Schwäbisch Hall - Hohenlohe bleibt Risikogebiet

Update vom 27. Oktober: Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für den Landkreis Schwäbisch Hall liegt mittlerweile bei 82,3 (Stand 26. Oktober) - und das Landratsamt reagiert. Ab dem 27. Oktober gilt im Landkreis Schwäbisch Hall eine Sperrstunde für Gastronomiebetriebe im Zeitraum zwischen 23 Uhr und 6 Uhr.

„In dieser Zeitspanne gilt auch ein generelles Außenabgabeverbot von Alkohol, welches insbesondere auch für Gastronomiebetriebe und Tankstellen gilt. Die Allgemeinverfügung des Landkreises tritt außer Kraft, wenn der 7-Tages-Inzidenzwert von 50 für mindestens sieben aufeinanderfolgende Tage ununterbrochen unterschritten wird“, heißt es auf der Homepage des Landratsamts Schwäbisch Hall weiter. Der Hohenlohekreis bleibt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 52,4 weiter Corona-Risikogebiet.

Schwäbisch Hall ist Risikogebiet - Hohenlohe erreicht kritischen Bereich!

Update, 23. Oktober: Jetzt hat es auch den Hohenlohekreis erwischt! Nachdem die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag noch bei 48,8 - also knapp unter dem kritischen Bereich - lag, erreichte sie am Freitag mit 51,5 den Bereich der Corona-Warnstufe. Aufgrund eines Erlasses des Sozialministeriums wird es auch im Hohenlohekreis eine Einschränkungen bei der Sperrzeit und dem Alkoholausschank geben. Diese Allgemeinverfügung tritt ab Montag (26. Oktober) um 23 Uhr in Kraft.

Schwäbisch Hall gilt schon seit einigen Tagen als Risikogebiet, bleibt aber relativ stabil, auch wenn die Werte leicht nach oben gehen. Zum Wochenende bedeutet das für den Landkreis einen Wert von 69,6.

Schwäbisch Hall/ Hohenlohekreis: Aktuelle Corona-Entwicklung gibt Grund zur Sorge

Update vom 22. Oktober: Die Corona-Zahlen steigen weiter - sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Hohenlohekreis (Stand 22. Oktober). Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis Schwäbisch Hall beträgt 66,1, für den Hohenlohekreis liegt er bei 48,8. Seit Beginn der Pandemie sind für den Landkreis Schwäbisch Hall 1.427 SARS-CoV-2-Fälle bekannt, für den Hohenlohekreis 971.

Im Hohenlohekreis war eine Kernzeitbetreuerin an der Schillerschule Öhringen infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, besteht deshalb dort der dringende Verdacht, dass weitere Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt werden müssen. Außerdem konnte das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Infektionen ausfindig machen. Die Quarantäne, die für eine Kindergartengruppe in Bretzfeld angeordnet werden musste, ließ sich demnach auf einen Mitte Oktober gemeldeten Fall an der Gewerblichen Schule Öhringen zurückführen.

Schwäbisch Hall: Verwirrung um geltende Regeln - Corona-Verordnung löst Allgemeinverfügung ab

Im Landkreis Schwäbisch Hall gilt seit dem 15. Oktober die Corona-Warnstufe. Zuerst hatte der Landkreis eine Allgemeinverfügung mit verschärften Maßnahmen angekündigt (wir berichteten am 15. Oktober), doch dann änderte das Land Baden-Württemberg seine Corona-Verordnung - diese Regeln gelten nun auch für Schwäbisch Hall.

„Am vergangenen Wochenende haben sich die Ereignisse überschlagen. Am Freitag war nicht absehbar, dass das Land entgegen der ursprünglich vertretenen Auffassung nun doch die Corona-Verordnung an die Pandemiestufe 3 anpasst und damit eine landesweit einheitliche Regelung trifft. Unsere Allgemeinverfügung ist somit obsolet und wurde aufgehoben. Sie wurde deshalb von der Homepage des Landratsamtes genommen“, erklärt Landrat Gerhard Bauer.

Auch in Schwäbisch Hall müssen die Menschen strenge Corona-Regeln beachten.

Hohenlohekreis: Corona-Vorwarnstufe erreicht - diese Regeln gelten jetzt

Im Hohenlohekreis gilt seit dem 21. Oktober die Vorwarnstufe - doch bei einer 7-Tage-Inzidenz von 48,8 (Stand 22. Oktober) scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch dort die Warnstufe ausgerufen werden muss. Diese Vermutung liegt nahe, wenn man das Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg betrachtet. Wie der Hohenlohekreis in einer Pressemitteilung erklärt, gebe es nach Ausrufung der Pandemiestufe 3 in Baden-Württemberg und den neuen Corona-Regeln auf Landesebene „vorerst keine darüberhinausgehenden Maßnahmen für den Hohenlohekreis“.

„Sollte der Inzidenzwert in kürzester Zeit weiterhin exponentiell steigen und sich das Infektionsgeschehen verschärfen, werden wir prüfen, ob wir in Abstimmung mit dem Land weitere lokale Maßnahmen ergreifen. Dies könnte zum Beispiel die Einführung einer Sperrstunde sein. Es gilt jetzt, für alle Verantwortung zu zeigen und unbedingt die aktuell geltenden Regelungen der Corona-Verordnung des Landes zu beachten“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth zur aktuellen Corona-Situation im Hohenlohekreis.

Unter www.corona-im-hok.de werden laufend die Fallzahlen für den Hohenlohekreis aktualisiert und weitere Informationen für die Bevölkerung bereitgestellt. Weiter macht der Hohenlohekreis darauf aufmerksam, dass die Bürgerhotline unter 07940/18-888 von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr erreichbar ist. Die Abstrichstelle sowie die Isolierstation befinden sich weiterhin im Standby-Modus und können innerhalb kürzester Zeit wieder in Betrieb genommen werden, wenn es das Infektionsgeschehen erfordert.

Corona-Warnstufe im Kreis Schwäbisch Hall – verschärfte Maßnahmen angekündigt

Update vom 15. Oktober, 20 Uhr: Am Mittwochabend war die Meldung von der Corona-Warnstufe im Landkreis Schwäbisch Hall noch fehlerhaft – jetzt steht es aber fest! Am heutigen Donnerstag hat der Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Konkret liegt der Wert bei 51,5. Das teilte das Landratsamt am Abend mit. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Kreis Schwäbisch Hall demnach 1.496 bekannte Corona-Fälle. 60 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. 1.296 gelten als genesen.

Mit dem Wert von 51,5 gilt der Landkreis Schwäbisch Hall damit als Corona-Risikogebiet. „Deshalb werden wir jetzt mit dem Sozialministerium abstimmen, welche konkreten Schritte und Maßnahmen eingeleitet werden“, teilte Landrat Gerhard Bauer mit. Das Herunterfahren der Wirtschaft sowie des Bildungssystems solle vermieden werden. Die Bürger müssen jetzt mit einer Allgemeinverfügung rechnen. Welche Regeln genau gelten werden, soll noch mit dem Land abgestimmt werden. Grundlage seien die am Mittwoch vereinbarten Maßnahmen zwischen Bund und Ländern.

Sicher sei bereits, dass die Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen und privaten Feiern reduziert werde. Außerdem wurde am Donnerstag der Koordinierungsstab, der bereits im Frühjahr einberufen worden war, erneut einberufen – mit Vertretern des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall, des Crailsheimer Klinikums, der Kreisärzteschaft, des DRK, der Polizei, der Feuerwehr, der Bundeswehr, der Gemeinden sowie den Führungskräften des Landratsamtes.

Schwäbisch Hall doch kein Risikogebiet? Das ist der Grund!

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg steigt weiter an. Um die Zahl der Infizierten einzudämmen, rufen erste Regionen die Corona-(Vor-)Warnstufe aus. Der Kreis Schwäbisch Hall die 7-Tage-Inzidenz von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner noch nicht überschritten. Sie spiegelt die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner wider und dient als Indikator für die verschiedenen Corona-Warnstufen in Baden-Württemberg.

Update, 15. Oktober, 11.30: Am Mittwochabend meldete das Landesgesundheitsamt, dass der Kreis Schwäbisch Hall die kritische 50er Marke überschritten hätte. Doch wie jetzt feststeht, war das eine fehlerhafte Meldung. Der Kreis liegt wohl noch knapp unter dem Wert von 50. Steffen Baumgärtner, Sprecher des Landratsamts Schwäbisch Hall teilte mit, das eine Person zu viel gezählt wurde. Die Inzidenz liegt dann bei 47,7 - also unter der 50er Marke! Zudem sollen morgen 22 Fälle aus dem Sieben-Tage-Zeitraum herausfallen. Die Liste des Ministeriums für Soziales und Integration müsse noch aktualisiert werden, teilte eine Sprecherin gegenüber swp.de mit.

Coronavirus in Schwäbisch Hall: Wert von 50 überstiegen - Warnstufe im Landkreis!

Update, 14. Oktober: Nun hat es auch Schwäbisch Hall erwischt. Der Landkreis hat bei der 7-Tage-Inzidenz die Marke von 50 überschritten und somit die Warnstufe erreicht. Nachdem am Dienstag der Wert rückläufig war, ging es nun um 8,1 nach oben.

Aktuell liegt der Landkreis Schwäbisch Hall also bei 50,3 und somit im Bereich der Warnstufe. Aber: Es ist nicht die einzige Region in Baden-Württemberg. Insgesamt liegen drei Landkreise (Ludwigsburg, Esslingen und Schwäbisch Hall) sowie Stadtkreise (Baden-Baden, Heilbronn und Stuttgart) bei diesem Wert über der kritischen Marke von 50.

In Schwäbisch Hall wurden am Mittwoch insgesamt 30 neue Fälle des Coronavirus gemeldet, in Baden-Württemberg waren es 850 bestätigte Neu-Infizierte. Auch das Land steht inzwischen kurz vor der Vorwarnstufe (34,5). Besonders tragisch: Es gab zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Corona-Vorwarnstufe im Kreis Schwäbisch Hall: Feiern sollen eingeschränkt werden

Wie Landrat Gerhard Bauer mitteilt, werden im Kreis Schwäbisch Hall die Teilnehmerzahlen von privaten Feiern eingeschränkt. Damit folgt der Kreis Schwäbisch Hall einer Vorgabe des Sozialministeriums. Noch heute will die Kreisverwaltung eine Allgemeinverfügung erlassen, die private Feiern stärker als bisher einschränkt. Die Allgemeinverfügung wird anschließend auf der Homepage des Landkreises Schwäbisch Hall veröffentlicht. Folgende Regeln treten dann in Kraft:

  • An Feiern in öfffentlichen und angemieteten Räumen dürfen NICHT mehr als 50 Personen teilnehmen.
  • An Feiern in privaten Räumen dürfen NICHT mehr als 25 Personen teilnehmen.

Laut Landratsamt Schwäbisch Hall hat das Infektionsgeschehen der vergangenen Tage vor allem im privaten Umfeld stark zugenommen. Es wurden beispielsweise Coronavirus-Infektionen in einem örtlichen Unternehmen nachgewiesen. Auch bei einer Hochzeitsfeier im Raum Crailsheim haben sich mehrere Personen mit Covid-19 infiziert. Erst wenn im Kreis Schwäbisch Hall die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen wieder abnimmt, werden die neuen Einschränkungen wieder aufgehoben.

Corona-Warnstufen in Baden-Württemberg: Weitere Regionen sind betroffen

Neben Schwäbisch Hall hatte auch Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe schon ausgerufen. Aktuell sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn aber wieder. Deutlich schlimmer sind die Ausmaße der Coronavirus-Pandemie dagegen in Esslingen. Dort wurde die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bereits überschritten. Deshalb wurde für ganz Esslingen die Corona-Warnstufe ausgerufen. Diese ist noch immer in Kraft. echo24.de* berichtet über die aktuelle Situation dort.

Corona-Vorwarnstufe im Kreis Schwäbisch Hall: Wenn die Infektionen weiter steigen

Sollte die Zahl der positiven Corona-Tests weiter steigen, könnten die Auflagen noch verschärft werden. (Symbolfoto).

Sollten trotz Corona-Vorwarnstufe die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Schwäbisch Hall weiter steigen, muss die Kreisverwaltung die Corona-Warnstufe ausrufen. Das würde bedeuten, dass die Maßnahmen noch weiter verschärft werden. Konkret könnte es zu einem Beherbergungsverbot in anderen Bundesländern kommen. Das würde bedeuten, dass Menschen aus Schwäbisch Hall nur dann noch beherbergt werden dürfen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Wir sollten einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen unbedingt verhindern, um weitere Einschränkungen im Landkreis Schwäbisch Hall zu vermeiden.

Landrat Gerhard Bauer, Schwäbisch Hall

In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Thüringen, Bremen gibt es abweichende Regelungen, beziehungsweise gar keine entsprechenden Corona-Schutzverordnungen zum Beherbergungsverbot. Auch eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen könnte die Folge einer Corona-Warnstufe im Kreis Schwäbisch Hall sein. In Esslingen ist diese erweiterte Maskenpflicht bereits in Kraft getreten. Landrat Bauer appelliert deshalb an die Bürger, sich an die allgemeinen Corona-Regeln zu halten.

Corona-Vorwarnstufe im Kreis Schwäbisch Hall: Landrat appelliert an Bürger

Bauer: „Besonders wichtig ist auch, dass Sie in geschlossenen Räumen regelmäßig Stoßlüften. Verzichten Sie, wo es möglich ist, auf private Kontakte.“ Zudem weist das Landratsamt Schwäbisch Hall auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die allgemeine Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV hin.

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