Zwischen Matsch und Muskelkater

Die neuen Ziele des Motorman-Run-Siegers - und was "Sparta" damit zu tun hat!

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Auf der Strecke der "Trifecta Weltmeisterschaft" in Sparta: Robin Siegel.
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Robin Siegel liebt Hindernis-Rennen - je härter und matschiger, desto besser! Für die "Trifecta Weltmeisterschaft" in Sparta geht er bis an seine Grenzen.

Der Schweiß tropft, die Muskeln brennen - aber der Wille ist stärker. Auch nach knapp 50 Kilometer Laufstrecke. An einem Wochenende! Denn das ist nicht irgendein Hindernis-Rennen, es ist die "Trifecta Weltmeisterschaft" in Sparta. Und dort darf nur starten, wer sich im Vorfeld durch andere Läufe erfolgreich qualifiziert hat.

So wie Robin Siegel. Der Oedheimer liebt diese Rennen - je verrückter und anspruchsvoller, desto besser! Und dass er darin auch richtig gut ist, beweist nicht nur der 18. Platz in der Elite-Wertung der "Trifecta WM", sondern auch der erste Platz beim diesjährigen "Motorman Run" in Neuenstadt. "Mein großes Ziel für 2018 war aber auf jeden Fall Sparta", erklärt Siegel.

"Trifecta WM" in Sparta: Hartes Training für Robin Siegel

Robin Siegel auf dem Weg zum dritten Platz bei "Getting Tough beat the summer" 2018.

Und das hat er sich hart erarbeitet! Bereits 2011 bestreitet der 25-Jährige seinen ersten Hindernislauf, danach folgen unzählige weitere. Siegel: "2015 bin ich beim 'Getting Tough' in Thüringen gestartet und dort habe ich dann so richtig Feuer für den Sport gefangen." Dass er für die Rennen schwer trainieren muss, stört Siegel überhaupt nicht. Denn: Ursprünglich ist der Oedheimer Triathlet - von einer Couch-Kartoffel ist er meilenweit entfernt.

Ein bis drei Sport-Einheiten stehen bei Siegel auf dem Trainingsplan. Täglich! Er schwimmt, läuft, fährt Rad und geht auch gerne zum Bouldern. Da kommen zu Spitzenzeiten im Sommer schnell mal um die 19 Trainingsstunden zusammen. Siegel: "Ich trainiere nach einem festen Trainingsplan und klar - es gibt Einheiten, die Spaß machen und welche, die man halt machen muss. Langsame Übungen sind nicht so meins."

Für Hindernisläufe an die eigenen Grenzen gehen

Hartes Training zahlt sich bei der "Trifecta WM" für Siegel aus.

Doch wie motiviert man sich dazu, solch ein Trainingspensum aufrecht zu erhalten? Siegel: "Ich möchte einfach weiter austesten, was geht. Immer härtere Rennen und mehr Kilometer laufen - und mir selbst beweisen, dass ich das schaffen kann." Trotzdem: "Ich sehe mich nach wie vor als Hobbysportler und mache das alles, weil es mir Spaß macht - neben meinem Vollzeit-Job."

Und was kommt nach der "Trifecta WM"? Siegel: "Mit dem Rennen in Sparta ist schon ein ganz großer Traum für mich in Erfüllung gegangen. Der 24-Stunden-Lauf 'World's Toughest Mudder' in den USA würde mich schon reizen, aber das ist aktuell eher ein Wunschtraum." Zuerst will er 2019 wieder bei der "Trifecta WM" angreifen - und natürlich alles für eine gute Platzierung geben.

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