Polizei gibt Statistik heraus

2017 mehr Verkehrstote in der Region

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Insgesamt ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden aber zurückgegangen.

"Die Unfallbilanz 2017 des Polizeipräsidiums Heilbronn enthält Licht und Schatten", heißt es in der Verkehrsunfallstatistik zum vergangenen Jahr. Die schlechte Nachricht: Es gab mehr Unfälle und mehr Tote. Die gute Nachricht: Die Anzahl von Unfällen mit Personenschaden ist auf einem Zehn-Jahres-Tief.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Verkehrstoten um 22,9 Prozent. Von den 43 im Getöteten im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn waren 17 Pkw-Fahrer, vier Lkw-Fahrer, acht Motorradnutzer, ein Leichtkraftradfahrer, vier Fahrradfahrer, ein Pedelec-Fahrer, drei Fußgänger und fünf Mitfahrer betroffen. Sechs der 43 Getöteten hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt, alle vier getöteten Radfahrer trugen keinen Fahrradhelm.

Zahlen (ohne Autobahnen)

Verkehrsunfälle Personenschaden

Verkehrstote

Schwerverletzte

Leichtverletzte

Stadtkreis Heilbronn

515

(2016: 515)

2

(6)

99

(98)

550

(562)

Landkreis Heilbronn

844

(886)

12

(9)

253

(255)

815

(908)

Hohenlohe-Kreis

298

(333)

9

(6)

83

(97)

319

(350)

Main-Tauber-Kreis

431

(444)

10

(8)

133

(163)

425

(398)

Neckar-Odenwald-Kreis

304

(407)

6

(4)

105

(169)

302

(392)

Gesamt

2.392

(2.585)

39

(33)

673

(782)

2.411

(2.610)

Dem Anstieg mit Prävention entgegenwirken

"Der Anstieg der Zahl der Unfalltoten verdeutlicht, dass wir unseren Kontrolldruck weiter hochhalten und die Hauptursachen für Unfälle in einem ganzheitlichen Ansatz bekämpfen müssen", erklärt Polizeivizepräsident Karl Himmelhan. Heißt: Die Polizei will neben der Verkehrsüberwachung verstärkt auf Prävention setzen.

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