Unfall an Bahnübergang

Zug rast in Traktor-Gespann – zwei Verletzte

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Mitten auf den Gleisen steht plötzlich ein Schlepper. Die Notbremsung des Zugs hat kaum Wirkung.

Ganz viel Glück haben die Beteiligten bei diesem Unfall, als gegen 22.35 Uhr ein landwirtschaftlichen Gespann, bestehend aus einer landwirtschaftlichen Zugmaschine und zwei unbeladenen Anhängern, bei Rosenberg (Neckar-Odenwald-Kreis) aus ungeklärten Gründen auf einem Bahnübergang stehen bleibt. Plötzlich schließen sich die Schranken und der Regionalexpress von Osterburken nach Lauda nähert sich.

Der 72-jährige Fahrer springt daraufhin sofort aus seinem Fahrzeug. Eine richtige Entscheidung, denn nur wenig später erfasst der Zug das Gespann. Trotz Notbremsung hat die Bahn noch immer rund 100 km/h auf dem Tacho. Während der Traktor und der zweite Anhänger weitestgehend stehen bleiben, wird der abgetrennte Anhänger in eine Böschung geschleudert und total beschädigt.

Der Traktorfahrer wird bei dem Unfall mittelschwer verletzt, der Zugführer trägt leichte Verletzungen davon. Glück: Die 30 Passagiere sind alle unverletzt.

Der Schaden am ersten, komplett zerstörten Anhänger, beläuft sich auf rund 25.000 Euro, der Schaden am zweiten Anhänger auf rund 3.000 Euro, der Schaden am Bahnübergang auf rund 10.000 Euro. Die Höhe des Sachschadens an der Lok kann derzeit noch nicht beziffert werden.

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