In Begleitfahrzeug gekracht

Zwei Tote bei Unfall mit Schwertransporter auf A6

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Ein Schwertransporter steht mit seinem Begleitfahrzeug an der Einfahrt zu einem Autobahn-Parkplatz. Dann kracht ein Auto in den Begleitwagen. Zwei Menschen sterben, ein weiterer schwebt in Lebensgefahr.

Bei einem schweren Unfall auf der A6 bei Heilbronn sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau schwebte nach Angaben eines Polizeisprechers in der Nacht zum Donnerstag noch in Lebensgefahr. In den Unfall am späten Mittwochabend waren ein Schwertransporter, sein Begleitfahrzeug und ein weiteres Auto verwickelt.

Nach ersten Ermittlungen stand der Schwertransporter an der Einfahrt zu einem Parkplatz. Das Begleitfahrzeug sicherte ihn dahinter ab. Ein Auto sei dann ungebremst in den Absicherungswagen gerast. Dieser wurde auf den Schwertransporter, der einen Bagger geladen hatte, geschoben. Beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf.

In dem Auto verbrannte eine Person bis zur Unkenntlichkeit, wie Polizeisprecher Achim Küller sagte. Im Begleitfahrzeug verbrannte die Beifahrerin. Die Fahrerin wurde durch die Wucht des Aufpralls aus dem Wagen geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des Schwertransporters erlitt den Angaben nach leichte Verletzungen. Laut Polizei stand der Schwertransporter mit dem Begleitfahrzeug bereits eine Viertelstunde auf dem Verzögerungsstreifen, der auf den Parkplatz führt. Warum das Auto in den Tross hinein raste, war auch am frühen Donnerstagmorgen noch unklar.

Zunächst suchten die Einsatzkräfte vor Ort noch nach einem Kind. Zeugen hatten den Polizisten von "Mama"-Rufen an der Unfallstelle berichtet. In den Autos habe sicher aber kein Kind befunden - auch rund um die Unfallstelle blieb eine Suche ergebnislos. Die A6 in Richtung Mannheim wurde zwischen den Anschlussstellen Bad Rappenau und Sinsheim-Steinsfurt mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Polizei sucht nach Informationen des "SWR" nach einem Lkw. Dieser könnte nach ersten Ermittlungen in der Einfahrt zum Parkplatz gestanden und diese blockiert haben, weshalb der Schwertransporter und das Begleitfahrzeug überhaupt erst auf dem Seitenstreifen gehalten haben.

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