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Tierquälerei: Schlachthof hängt lebende Rinder an Haken auf

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Ein Schlachthof in Tauberbischofsheim steht am Pranger. Er soll sich nicht an die Vorschriften gehalten haben. Dadurch wurden Rinder vor der Schlachtung unnötig gequält.

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Symbolbild © dpa

Nach mutmaßlichen Verstößen gegen den Tierschutz hat die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung des Schlachthofs in Tauberbischofsheim angeordnet. Experten hätten am Donnerstag in dem Anwesen nach Beweismitteln gesucht, sagte ein Sprecher in Mosbach. Es gehe unter anderem um Geschäftsunterlagen und Videomaterial. Der Schlachthof soll Aktivisten zufolge massiv gegen den Tierschutz verstoßen haben. Nach Sichtung der wohl heimlich aufgenommenen Bilder hatten die Behörden die sofortige Schließung verfügt.

Das Fernsehmagazin "Stern TV" zeigte zuvor schockierende Bilder von Rindern, die mit Elektro-Schockern getrieben und anschließend an den Schlachthaken gehängt wurden, obwohl die Betäubung teilweise sichtbar nicht anschlug. Auch der "SWR" hatte über die Durchsuchung berichtet. Der Betrieb gehört zur Firma "OSI" mit Europa-Sitz in Gersthofen bei Augsburg, einem Lieferanten der Fast-Food-Kette "McDonald's", die inzwischen wohl auch Anzeige erstattet haben.

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