War es Notwehr? 

Mann in Weißbach erdrosselt - Prozessauftakt in Heilbronn

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Im Landgericht Heilbronn erzählte der Angeklagte die Tat aus seiner Sicht.  (Symbolbild)
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Im August 2018 hat ein Mann einen Bekannten in Weißbach erdrosselt. Am Mittwoch war in Heilbronn Prozessauftakt.

Ein Mann soll in Weißbach am Kocher einen Bekannten erdrosselt haben. Am Mittwoch begann am Landgericht Heilbronn der Prozess gegen den Angeklagten, der bereits gestanden hat. Gleich zu Beginnschilderte der Angeklagte die Tat aus dem August 2018. Mit dem Opfer hatte er in dessen Wohnhaus zusammengewohnt. Dabei kannten sich der Angeklagte und das Opfer per Zufall. Beide waren abhängig von Drogen und Alkohol, der Angeklagte sei zudem schon mehrfach in zum Entzug in der Therapie gewesen. 

Geständnis des Angeklagten: War es Notwehr?

Als sie sich über die gemeinsame Haushaltsführung stritten, eskalierte die Situation! Der Streit zwischen den Männer sei immer brutaler geworden, berichtet der Angeklagte. Es war wohl ein wahrer Gewaltausbruch, der mit dem Tod des Opfers endete. Der Angeklagte schnappte sich ein Stromkabel und erdrosselte seinen Mitbewohner. Aber: War es Notwehr? Der Mann spricht immer wieder von Notwehr, sagt laut "SWR": "Das war kein Mensch mehr. Ich hatte Todesangst." Nach der Aussage beantragte der psychiatrische Gutachter eine erneute Untersuchung des Angeklagten. 

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