Großaufgebot im Einsatz

Rettungskräfte suchen nach im Eis eingebrochenen Kind - Fehlalarm

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Mit einem Großaufgebot an Rettungskräften wird nach einem Kind gesucht, das laut Zeugenangaben am späten Donnerstagnachmittag in einem zugefrorenen Weiher eingebrochen sein soll.
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Die Eisfläche war lediglich zwei bis drei Zentimeter dick.

Mit einem Großaufgebot an Rettungskräften wurde am Donnerstag in Mannheim nach einem Kind gesucht, das laut Zeugen auf einem zugefrorenen Weiher im Eis eingebrochen sein soll. 

+++Update 25. Januar+++

Der Großeinsatz hat sich inzwischen als Fehlalarm herausgestellt. Am Abend hat sich ein 14-Jähriger bei der Polizei gemeldet: Er sei vorwärts in den See gefallen, als er seine vom Joggen verschmutzten Schuhe säubern wollte. Er habe sich selbst wieder befreien können und sei in triefnasser Kleidung mit einem Freund nach Hause gerannt.

Kind in Mannheimer See eingebrochen: Widersprüchliche Zeugenaussagen

Am Pfingstbergweiher wurden seit dem späten Donnerstagnachmittag Rettungstaucher und ein Hubschrauber eingesetzt, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Der Weiher und die Umgebung wurden zudem mit einer Wärmebildkamera abgesucht - zunächst ohne Ergebnis. Gegen 19.30 Uhr wurde die Suche dann abgebrochen. 

Mehrere Zeugen, die beobachtet hatten wie ein Kind in das Eis des Sees einbrach, wurden intensiv vernommen. Deren unterschiedlichen Aussagen zufolge besteht allerdings die Möglichkeit, dass eine Person zwar ins Eis einbrach, jedoch nicht im Wasser unterging. In der Nähe des Ufers wurde laut Polizei auch eine Einbruchstelle entdeckt, allerdings in einem flachen Teil des Sees.

Kind in Mannheimer See eingebrochen: Feuerwehr warnt vor Betreten von zugefrorenen Seen

Darüber hinaus hatte ein Zeuge beobachtet, wie zwei Kinder vom See wegrannten. Da zudem derzeit kein Kind als vermisst gemeldet wurde, wurde die Suche nach zwei Stunden abgebrochen. Sofern in den kommenden Stunden keine weiteren konkreten Erkenntnisse folgen, die einen erneuten Einsatz notwendig machen, wird die Situation durch die Polizei und alle anderen Rettungskräfte am Freitagmorgen neu bewertet.

Die Polizei rief zudem Zeugen auf, sich zu melden. "Der Weiher ist noch nicht lange zugefroren. Die Eisfläche war lediglich zwei bis drei Zentimeter dick", sagte ein Feuerwehrsprecher laut "Rhein-Neckar-Zeitung". Er warnte trotz der Kälte ausdrücklich davor, anscheinend zugefrorene Seen oder Weiher zu betreten.

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