Ermittlungserfolg

Kripo Künzelsau legt Rauschgiftring lahm

+
  • schließen

Die verdächtige Gruppierung schmuggelte Drogen im zweistelligen Kilobereich nach Deutschland.

Nach monatelangen Ermittlungen gelang es einer eigens dafür eingesetzten Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Künzelsau, einen Rauschgifthändlerring zu zerschlagen. Im November vergangen Jahres wurden hierbei in Ingelfingen und Öhringen zunächst 3,15 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Zwei Personen wurden festgenommen. Im Laufe der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass eine spanische Gruppierung Marihuana im zweistelligen Kilobereich von Spanien nach Deutschland schmuggelt, um es dort gewinnbringend zu verkaufen. 

Der Kriminalpolizei gelang es durch gezielte verdeckte Maßnahmen im Dezember, insgesamt 1,5 Kilogramm Marihuana sicherzustellen. Am 19. Januar wurde ein Tatverdächtiger gemeinsam mit einem Mittäter in Weissbach, bei der geplanten Übergabe von 14 Kilogramm Marihuana durch Spezialkräfte der Polizei vorläufig festgenommen. Bei Durchsuchungsmaßnahmen in Pfeldebach-Vorderespig konnten im Anschluss weitere 25 Kilogramm Marihuana in einem Versteck sichergestellt werden. 

Insgesamt wurden im Verfahrenskomplex circa 40 Kilogramm Marihuana, 60 Gramm Kokain, diverse LSD Trips, 600 Gramm Haschisch und 3.200 Euro mutmaßliches Dealergeld sichergestellt. Gegen sechs Personen wurden durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn Haftbefehle beantragt. Die Haftbefehle wurden durch das Amtsgericht Künzelsau und das Amtsgericht Heilbronn erlassen und in Vollzug gesetzt. Die Beteiligten wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Mehr zum Thema:

Unfall gebaut: Drei Promille und ein Geländer im Weg

Warnung der Polizei: Vorsicht vor sexy Trickdiebin in Künzelsau

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare