Zeugen gesucht!

Brandstiftung in Eppingen: Polizei schnappt Tatverdächtigen

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In dem Haus in Eppingen schliefen zum Zeitpunkt der Brandstiftung mehrere Personen. Einen Monat nach der Tat hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Heilbronn haben nach einem Brandanschlag in Eppingen Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der besonders schweren Brandstiftung aufgenommen.

+++ Update 15. April +++ Polizei klärt die Tat auf

Eine durch die Kriminalpolizei Heilbronn eingesetzte Ermittlungsgruppe kann nun, knapp einen Monat nach der eigentlichen Tat, die Aufklärung der Tat vermelden. Dringend tatverdächtig ist ein 21-jähriger, damals in Eppingen lebender Rumäne. Denn: Wie sich herausstellte, kam es in einer Eppinger Kneipe in der Nacht von 9. auf 10. März in Rahmen der sogenannten Kneipennacht zu Streitigkeiten und Körperverletzungen zwischen zwei rumänischen Personengruppen, zu der auch die Polizei kam.

Brand in Eppingen: Streit in einer Gaststätte als Ursache? 

In diesem Zusammenhang wurde durch den Betreiber der Gaststätte ein Hausverbot gegen eine neunköpfige, an den Streitigkeiten beteiligte Personengruppe ausgesprochen. In der Folge kam es zu zwei weiteren Polizeieinsätzen an der Gaststätte. Der Betreiber der Gaststätte lebt mit seiner Familie in dem Gebäude, an dessen Fassade der Brand ausbrach. Die neunköpfige Besuchergruppe rückte somit sehr schnell in den Fokus der Ermittler. 

Tatverdächtiger nach Brandstiftung in Eppingen ermittelt

Durch umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen gelang es der Kriminalpolizei, den genannten 21-Jährigen Tatverdächtigen ausfindig zu machen. Der junge Rumäne legte zwischenzeitlich ein Geständnis ab. Als Motiv für seine Tat gab er Frust und Alkoholkonsum an. Er wollte dem Wirt ursprünglich nur einen Schrecken einjagen und ging davon aus, dass sich dieser mit seiner Familie zum Tatzeitpunkt noch in der Gaststätte aufhielt und deshalb niemand im Wohnhaus war. Außerdem will er das brennbare Gemisch mit einem Abstand zum Haus auf dem Gehweg ausgebracht und entzündet haben. 

Aktuell befindet sich der 21-Jährige nicht in Untersuchungshaft. Gegen die acht weiteren Personen der vorgenannten Gruppe wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung eingeleitet wegen des Verdachts wissentlich falsche Angaben in ihren polizeilichen Vernehmungen gemacht zu haben.

+++ Ursprungsmeldung +++ Polizei Heilbronn: Zeugin verhindert größeres Unglück

In der Nacht zum Sonntag bemerkte eine zufällig vorbeikommende Zeugin um 4.23 Uhr ein hochschlagendes Feuer an der Fassade eines Hauses an der Ecke Rappenauer Straße und Badgasse in Eppingen. Im Rahmen der ersten Ermittlungen konnte anschließend festgestellt werden, dass im dortigen Bereich an der Hauswand zumindest zur Rappenauer Straße vermutlich Brandbeschleuniger benutzt worden war. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich sechs Bewohner schlafend im Gebäude. Die sehr schnell eingetroffene Eppinger Feuerwehr war mit 21 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde letztendlich niemand und ein Polizeisprecher sagte: "Unserer Einschätzung zufolge gab es bei dieser Tat keinen fremdenfeindlichen Hintergrund." Weitere Angaben wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

Heilbronner Polizei hat Ermittlungen sofort aufgenommen und sucht Zeugen

Noch am Sonntag hat die Kriminalpolizei Heilbronn die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht. Wer hat am Sonntagmorgen, zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr im Bereich der Rappenauer Straße, Badgasse, Lohgasse verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Zeugen werden darum gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Heilbronn, Telefon 07131/104-4444, zu melden.

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