Kein fahrlässiges Verhalten

Badedrama: Ermittlungen zu Tod von Junge (6) abgeschlossen

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Am Neumühlsee in Waldenburg ereignete sich der tragische Vorfall.
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Die Polizei gab weitere Details zum Unglück bekannt. 

Die Bestürzung war groß über den Vorfall. Ende Juli ist ein kleiner Junge in Waldenburg beim Schwimmen im Neumühlsee ertrunken. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen unmittelbar danach die Ermittlungen auf. Der Vorwurf: Verletzung der Aufsichtspflicht. Sowohl die Eltern als auch die DLRG, die Aufsicht am Badesee führt, waren im Visier.

Doch jetzt die Wendung und der Abschluss der Ermittlungen. Niemandem kann laut Polizei ein Vorwurf gemacht werden. Der Badeunfall in Waldenburg sein ein tragisches Unglück gewesen, wie die Beamten gegenüber "stimme.de" erklärten. 

Polizei gibt Details zu Badeunfall in Waldenburg bekannt

Doch wie genau ist es zu dem Drama in Waldenburg gekommen? Der kleine Junge befand sich laut Polizei damals 15 Minuten unter Wasser des Neumühlsees, ehe er von Helfern entdeckt wurde. Später verstarb das Kind im Krankenhaus. 

Die Ermittlungen ergaben, dass das Kind nicht schwimmen konnte. Als es an diesem Sommertag aus dem sicheren Nichtschwimmer-Bereich in das tiefe Wasser geriet, hatte der Junge so kaum eine Chance. Zwar habe er sich den Ermittlungen der Polizei nach immer wieder versucht auf dem Grund des Neumühlsees in Waldenburg abzudrücken und so wieder an die Oberfläche zu kommen. Doch rutschte er bei diesen Versuchen immer wieder ab und geriet so immer tiefer ins Wasser. 

Konsequenzen aus Badeunglück in Waldenburg

Das tragische Unglück hat laut "stimme.de" zur Folge, dass noch einmal über die Sicherheit am Badesee nachgedacht wird. Die DLRG hat eine genaue Vereinbarung, wann und wie lange sie die Aufsicht übernimmt. Daran ändert sich wohl nichts. Doch ein Defibrillator, den die Lebensretter in einer Hütte haben, könnte zukünftig im Freien stehen - damit dieser im Notfall immer zur Verfügung steht. 

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