Polizei ermittelt weiter

13-Jährige in Tauber gefallen: So lief gestern die private Suchaktion

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Polizisten suchen am Ufer der Tauber nach dem vermissten Mädchen. 
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Seit über einem Monat wird in Tauberbischofsheim ein 13-jähriges Mädchen vermisst. 25 Freiwillige waren gestern im Einsatz.

+++Update 17. Februar+++

Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres als die Unklarheit, was mit der eigenen, verschwundenen Tochter passiert ist. Gestern trafen sich in Tauberbischofsheim 25 Freiwillige, um nach der seit dem 10. Januar vermissten 13-Jährigen zu suchen.

Wie der SWR berichtet, traf sich die Gruppe am frühen Nachmittag dort, wo das Mädchen in den eiskalten Fluss gefallen sein soll. Die Helfer suchten beidseitig das Ufer ab - leider erfolglos. Noch immer bleiben die genauen Umstände rund um das Verschwinden des Mädchens ungeklärt.

+++Update 14. Februar+++

Die Eltern des in Tauberbischofsheim vermissten Mädchens leben weiter in Ungewissheit. Seit dem 10. Januar wird das Mädchen bereits vermisst, es wird vermutet, dass es in der Tauber ertrunken ist. Trotz tagelanger intensiver Suchmaßnahmen der Polizei in und entlang des Flusses konnte die Vermisste bisher nicht aufgefunden werden.

Vermisstes Mädchen in Tauberbischofsheim: Familie ruft zu Suchaktion auf

Aktuell werden vom Kriminalkommissariat Tauberbischofsheim verschiedene weitere Suchmöglichkeiten geprüft. Freunde und Bekannte der Familie haben in den sozialen Netzwerken zu einer privaten Suchaktion aufgerufen. Die Suche soll mit Hilfe von Freiwilligen auf und entlang der Tauber erfolgen. 

Die Polizei hat nach eigener Aussage Verständnis für den Wunsch einer solchen privaten Suchaktion. Die Ungewissheit der Angehörigen über den Verbleib der 13-jährigen ist wirklich unvorstellbar, heißt es in einer Mitteilung. Es wird jedoch ausdrücklich vor den Gefahren gewarnt, die eine solche Suchaktion mit Freiwilligen birgt.

Vermisstensuche in Tauberbischofsheim: Polizei warnt vor Gefahren 

Die Tauber hat aktuell eine Temperatur von vier bis sechs Grad. Aufgrund der Regenfälle Anfang dieser Woche sind auch wieder die Pegelstände gestiegen. Wer mit dem Boot ungeübt ist und bei diesen Witterungsverhältnissen in die Tauber fällt, setzt sich großer Gefahr aus.

Die in Facebook gepostete Information, dass die Suche der Polizei eingestellt wurde, ist zudem falsch. Regelmäßig noch suchen Beamte des Polizeireviers Tauberbischofsheim die Wehre und Kurvenbereich im fraglichen Bereich ab. Mit den Wehrbetreibern ist man, laut Polizei, regelmäßig in Kontakt.

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