Vorfall in der Wilhelma

Pfau soll Dreijährigen am Kopf verletzt haben!

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Ein Pfau soll ein dreijähriges Kind in der Wilhelma angegriffen und am Kopf verletzt haben.
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Der Vogel zerkratzte dem kleinen Jungen die Kopfhaut. Dieser war anschließend blutüberströmt.

Ein Kind, blutüberströmt. Es ist ein schreckliches Bild, das derzeit durch das Internet geht. Veröffentlicht wurde es von der "Bild"-Zeitung, entstanden ist es demnach bei einem Familien-Ausflug in die Stuttgarter Wilhelma!

Was ist passiert? Der dreijährige Maris soll tatsächlich von einem Pfau angefallen worden sein. "Maris lief erfreut auf ihn zu, als das Tier plötzlich hochflatterte, ihm mit den Krallen die Kopfhaut zerkratzte", erklärt die Mutter gegenüber der "Bild"-Zeitung. Ereignet hat sich der Fall bereits im Juli, dennoch kommt er erst jetzt an die Öffentlichkeit.

Eltern fordern Schmerzensgeld von Stuttgarter Wilhelma

Auch die Wilhelma hat sich bereits dazu geäußert: "Für uns ist es sehr überraschend, dass es zu solch einer Verletzung kam", wird Pressesprecher Harald Knitter in den "Stuttgarter Nachrichten" zitiert. Fakt ist: Die Eltern fordern Schmerzensgeld, die Juristen des Zoos überprüfen dies gerade.

Doch wie konnte es überhaupt zu einem solchen Vorfall kommen? Knitter dazu: "Wenn sich ein Pfau bedrängt fühlt und hinter sich keine Ausweichmöglichkeit sieht, kann es sein, dass er die Flucht nach vorne ergreift." Deshalb gibt es einen klaren Ratschlag an alle Besucher: immer auf den befestigten Wegen bleiben und den Tieren ihren Freiraum lassen. Daran werden sich ab sofort wohl auch Maris und seine Eltern halten.

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