PETA gegen verantwortungslose Hundehaltung

Beiß-Attacke: PETA fordert Hundeführerschein

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Ein gemeinsames Hunde-Training ist Teil des Hundeführerscheins.
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Die Tierrechtsorganisation PETA reagiert auf die Beißvorfälle und fordert nun eine neue Maßnahme.

Ein zwei Jahre alter Junge ist in Kreßberg im Kreis Schwäbisch Hall von einem Hund angefallen worden. Der kleine Junge war zusammen mit seinen Eltern auf einer Geburtstagsparty, als der Hund dem Jungen ins Gesicht biss. Die Tierschutzorganisation PETA fordert deswegen nun, einen Hundeführerschein für Baden-Württemberg einzufordern.

Die Ursache für solche Attacken läge nicht am Tier, sondern am Halter selbst. "Jeder Hund, der falsch gehalten und behandelt wird, kann zu einer Gefahr für den Menschen werden - unabhängig davon, ob er einer Rasse angehört oder ein Mischling ist", sagt Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin bei PETA.

Beim Hundeführschein soll es darum gehen, dass künftige Herrchen und Frauchen bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs belegen sollen. Gelehrt wird dabei das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung. Auch die Sprache und Bedürfnisse eines Hundes sollen im Kurs angesprochen werden. Anschließend folgt ein gemeinsames Training in einer Hundeschule, das verpflichtend sein soll.

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