Androhung eines Amoklaufs in Öhringen

War der Amok-Alarm in Öhringen nur ein böser Scherz?

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An der Richard-von-Weizsäcker-Schule wurde Amokalarm ausgelöst.
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Auch einen Tag nach der Androhung eines Amoklaufs an der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen bleibt die Frage des Motivs ungeklärt.

Nach dem gestrigen Amok-Alarm an der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen herrscht weiter Unklarheit über das Motiv des mutmaßlichen 17-jährigen Täters. War es vielleicht nur ein makaberer Jungenstreich?

Mit Schusswaffe an der Schule in Öhringen geprahlt

Wie echo24.de berichtete, kam es gegen 13 Uhr zu einem Polizeieinsatz an der Berufsschule in Öhringen. Dort hantierte ein 17-Jähriger mit einer Schusswaffe und drohte, "alle umzulegen". Nach bisherigem Stand soll der 17-Jährige seinen Mitschülern die zuvor besorgte Soft-Air-Waffe gezeigt und mit dieser geprahlt haben. Aber: Es sei keinerlei Bedrohung von dem Täter ausgegangen, gab die Polizei heute in einer Pressemitteilung bekannt. Der Schüler befindet sich mittlerweile in stationärer ärztlicher Behandlung.

War der Amok-Alarm von Öhringen nur ein böser Scherz?

Ein Schüler behauptete  gegenüber echo24.de, dass es sich womöglich um einen Scherz des Jugendlichen gehandelt haben könnte. Gestützt wird diese These durch die ungewöhnliche Uhrzeit - in der Mittagspause der Schule - des Anrufs bei der Polizei. Der Zeuge ergänzte, dass wahrscheinlich ein Mitschüler des Täters bei der Meldung an die Schulleitung überreagiert habe. 

An der Schule in Öhringen wusste nicht jeder von dem Amok-Alarm

Weitere Schüler, mit denen echo24.de sprechen konnte, haben von dem ganzen Vorfall wenig bis gar nichts mitbekommen. Dies deckt sich auch mit den Polizeiangaben, nach denen es keine Evakuierung der Schule aufgrund der geringen Personenanzahl innerhalb des Gebäudes gegeben hat. Auf Nachfrage bei der Schulleitung, wollte sich diese nicht zu den Geschehnissen äußern.

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von Christoph Ostheimer

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