In Niederstetten

Jaguar kracht in Steinmauer - dann steht Polizei vor einem Rätsel

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Wer saß am Steuer des Jaguars?
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In Niederstetten kracht ein Jaguar in eine Steinmauer. Doch wer war eigentlich der Fahrer? Die Polizei steht zuerst vor einem Rätsel, das sie jedoch schnell lösen können.

  • Am Samstagmorgen kam es um 4 Uhr in Niederstetten zu einem Unfall.
  • Ein Jaguar krachte in eine Steinmauer.
  • Der Fahrer musste von der Polizei ermittelt werden.

Da hatte wohl jemand zu tief ins Glas geguckt. Zumindest verlor der Fahrer eines Jaguars am frühen Samstagmorgen am Ortseingang von Niederstetten die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Jaguar krachte frontal in eine Steinmauer.

Niederstetten: Wer war der Fahrer des Unfallwagens?

Vor Ort mussten die Polizisten allerdings erst einmal klären, wer hinter dem Steuer des Jaguars gesessen hatte. Denn: An der Unfallstelle warteten zwei Personen – Vater und Sohn – auf die Beamten. Zunächst behauptete der Vater den Wagen gefahren zu haben. Aufgrund der Spuren im Fahrzeug, sowie der Verletzungen des Sohnes schied der Vater schnell als Fahrer des Jaguars aus.

Niederstetten: Führerschein des Sohnes sichergestellt

Schnell wurde auch klar, warum der Vater gegenüber den Polizisten behauptetet hatte, den Jaguar gefahren zu haben. Sein Sohn hatte den Wagen offenbar unter Alkoholeinfluss in die Mauer gesetzt. Die Polizeistreife ordnete deswegen einen Alkoholtest bei dem jüngeren Mann an. 

Das Ergebnis gab den Beamten recht. Der Alkoholtest des 38-jährigen Mannes ergab einen Wert von 1,0 Promille. Folgerichtig beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des Mannes.  

Niederstetten: Alkohol am Steuer ist keine Seltenheit 

Leider sind Unfälle mit Alkoholbeteiligung keine Seltenheit. Auf der A81 kam es gleich zu zwei Unfällen, bei denen Alkohol eine Rolle spielte. Bei Ludwigsburg kollidierte ein Lkw mit der Mittelleitplanke und sorgte so für eine Sperrung der linken Spur. Vergangene Woche kam es zu einem weiteren Unfall, als ein angetrunkener Mann einen Auffahrunfall verursachte.

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