Mehr als 1.500 Anzeigen im Südwesten und der Region

Keine Rettungsgasse im Südwesten und der Region Heilbronn gebildet - Schwerpunkt A6 und A81

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Auf den Autobahnen im Südwesten und der Region Heilbronn hat die Polizei im Zeitraum von Oktober 2017 bis November 2018 1.500 Anzeigen wegen des Verstoßes zur Bildung der Rettungsgasse erstattet.

Es ist ein mittlerweile leidiges, gar ärgerliches Thema: Die Rettungsgasse. Dabei kann die Gasse auf den Autobahnen A6 und A81 in der Region Heilbronn Verletzten das Leben retten. Autofahrer sind schon bei stockendem Verkehr verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden und es ist nicht schwierig!

Wie bilde ich eine Rettungsgasse richtig?

Rettungsgasse

Bei einer zweispurigen Autobahn rollen die Autos auf der linken Spur möglichst weit nach links - während die Fahrzeuge auf der rechten Fahrbahn in Richtung Standstreifen ausweichen. Bei einer dreispurigen Straße fahren die Fahrer der linken Spur nach links heran an die Leitplanke, während die Fahrzeuge der mittleren und rechten Spur nach rechts ausweichen.

A8 und A81: Kontrollen im Südwesten und der Region Heilbronn zeigen Erschreckendes.

Bei Kontrollen zur Bildung von Rettungsgassen hat die Polizei im Südwesten zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen Oktober 2017 und November 2018 sei die Zahl der Beanstandungen auf mehr als 1.500 Anzeigen gestiegen, teilte das Innenministerium in Stuttgart mit. Rund 150 dieser Verstöße seien mit einer sogenannten Dashcam dokumentiert worden.

Innenminister zufrieden, sieht aber noch Verbesserungsbedarf

Innenminister Thomas Strobl (CDU) zog eine weitgehend positive Bilanz der verstärkten Kontrollen. "Das Thema ist uns wichtig und so werden wir auch im Jahr 2019 ein Auge darauf haben, denn bei schweren Unfällen zählt jede Sekunde." Er forderte Autofahrer auf, eine Rettungsgasse zu bilden. Unfallopfer und Retter dankten es ihnen.

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