Spektakulärer Brückenverschub

Erster großer Meilenstein beim A6-Ausbau!

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Mit kräftigen Schüben geht der Neubau des Neckartalübergangs in der Nacht voran.

Es war ein beeindruckendes Schauspiel. Samstagnacht wurde in Neckarsulm der erste Trakt der neuen Neckartalbrücke über die Bahnlinien auf das gegenüber liegende Wiederlager verschoben. Verkehrsminister Winfried Hermann und der Projektverantwortliche gaben pünktlich um 22.20 Uhr das Startsignal.

Insgesamt beträgt die Länge der über 700 Tonnen schweren Brücke rund 131 Meter. Da während des sogenannten "Verschubs" kein Zugverkehr möglich ist, können die Elemente jeweils nur in den nächtlichen Sperrzeiten der Bahn an vier aufeinanderfolgenden Nächten über die Bahngleise geschoben werden.

Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in vier Abschnitten von Osten über vier Bahngleise, die Landesstraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben. Zusammen mit der Vorlandbrücke bildet sie den nur noch aus zwei Einzelbauwerken bestehenden Brückenzug Neckartalübergang, der die bislang vier nicht mehr zu erhaltenden Brückenbauwerke ersetzen wird.

Herrmann: "Heute Abend wird ein Stück der Brücke vorgeschoben. Später wird die ganze Brücke noch seitlich verschoben." 2022 ist vorgesehen, dass ein Teil der Brücke in Betrieb genommen wird. 2023 sollen dann die Ausbaumaßnahmen komplett abgeschlossen sein, erklärt der Minister.

Der Autobahnverkehr wird dann auf sechs Spuren zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg und der Anschlussstelle Rauenberg fließen und soll Tempolimits und Staus minimieren. „Die alte Brücke ist der Belastung des aktuellen Verkehrsaufkommens nicht mehr gewachsten“, weiß Herrmann.

echo24.de war gestern live vor Ort und nahm seine Leser auf Facebook mit. Hier gibt’s noch einmal die Videos.

Text und Bilder: Manuel Jankowski

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