Doppelter Nachwuchs

Zuckersüß! Baby-Boom bei den Mini-Affen in der Wilhelma

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Ein kleiner Springtamarin hängt auf dem Rücken seiner Mutter Brava im Zoo Wilhelma. Zum ersten Mal ziehen sowohl die Springtamarine als auch die Zwergseidenäffchen in der Wilhelma zur gleichen Zeit Jungtiere auf. 
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Gleich doppelte Nachwuchs-Freude gibt es derzeit in der Stuttgarter Wilhelma.

Gleich doppelter Nachwuchs im ehemaligen Menschenaffenhaus der Stuttgarter Wilhelma: Zum ersten Mal ziehen sowohl die Springtamarine als auch die Zwergseidenäffchen zur gleichen Zeit Jungtiere auf. Bei der Erziehung verfolgen die Krallenaffen-Mamas mit den schwarzen Knopfaugen allerdings unterschiedliche Strategien: Während der Sprössling von Springtamarin-Weibchen Brava sich noch fest an seine Mutter klammert, gab Zwergseidenäffchen Ica den Nachwuchs bereits nach einem Tag an ihren Partner ab.

Gemeinsame Kinderstube für den Nachwuchs

Ausgewachsene Zwergseidenäffchen erreichen maximal 15 Zentimeter Körperlänge und sind damit die kleinsten Affen, die es gibt. Nur 15 Gramm wiegt ein Jungtier bei seiner Geburt. Springtamarine stammen wie Zwergseidenäffchen aus dem südamerikanischen Regenwald.

Um das Jungtier der winzigen Zwergseidenäffchen zu entdecken, braucht man schon einen besonders scharfen Blick.

Normalerweise gehen sich die beiden Familien in dem gemeinsamen Gehege in der Wilhelma lieber aus dem Weg. Bei den Neulingen könnte das anders werden. "Die Tiere, die in die gemischte Gruppe hineingeboren wurden, sind schon mutiger", meinte Tierpfleger Thomas Rapp. "Sobald die Kleinen selbstständig unterwegs sind, werden sie sich sicherlich miteinander beschäftigen. Sie sind ja sozusagen auch Einzelkinder."

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