Hämatome an Händen und Fingern der 70-Jährigen

Rentnerin-Mord: Minutenlanger Todeskampf

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Offenbar nicht psychisch krank: Der Angeklagte Abubaker C.
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Am siebten Prozesstag steht die Psyche des Angeklagten im Zentrum.

Hämatome an Händen und Fingern, dazu Strangulations- und Würgemale am Hals. Der Mörder an der 70-jährigen Seniorin in Bad Friedrichshall-Untergriesheim im Mai des vergangenen Jahres ging unglaublich brutal vor. Am siebten Prozess-Verhandlungstag am Heilbronner Landgericht am Freitag stehen die Verletzungen der Ermordeten im Zentrum.

Das Erschreckende dabei: Der Todeskampf der Seniorin hat mehrere Minuten gedauert. Denn die Hämatome zeigen: Die Frau ist offenbar wach geworden und hat sich gegen ihren Peiniger gewehrt – allerdings vergeblich. Letztendlich führte Sauerstoffmangel zum Tod. Ob dieser durch Strangulation oder Erwürgen hervorgerufen wurde, ist nicht endgültig zu klären.

Weiterhin stellen zwei Psychologen ihre Untersuchungsergebnisse zum Angeklagten Abubaker C. vor. Und diese Resultate sind eindeutig: Es gibt keinerlei Hinweise auf eine hirnorganische Störung C.s. Auch narzisstische Züge seien bei ihm nicht außergewöhnlich ausgeprägt. Während der Verhandlung verhält sich C. dieses Mal so still wie noch nie während des Prozesses. Noch im Februar soll das Urteil fallen.

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