Jede Menge Gruselgestalten unterwegs

Bildershow: Schaurige Altweibernächte in Tripsdrill

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Die Angst-Attraktionen kehren die düsteren Seiten des Erlebnisparks hervor.

Tok-tok, tok-tok, tok-tok. Was zum Henker klopft denn hier so? Das eigene Herz oder das des Nebenmannes? Ach, du Schreck! Das unheimliche Pochen erzeugt der untote Adlige, dem ein Auge fehlt, Blut aus dem Mund läuft - und der die mutige Gruppe durch den "Schrecklichen Werkskeller" verfolgt. Immer wieder lacht er irre und klopft mit seinem Stock gegen die Wand. Tok-tok, tok-tok, tok-tok.

Bildershow: Schaurige Altweibernächte in Tripsdrill

Seit gestern Abend jagen die Schaurigen Altweibernächte im Freizeitpark Tripsdrill in Cleebronn den Besuchern einen wohligen Schauer nach dem andern über den Rücken. Kunstnebel wabert durch die dunklen Wege, Gebäude und Attraktionen wie die Burg "Rauhe Klinge" sind atmosphärisch beleuchtet und toll verkleidete Walking Acts ziehen durch den Park, um den Gästen das Fürchten zu lehren. Da kann es schon mal vorkommen, dass man eine Berührung auf dem Rücken spürt - und einem in der nächsten Sekunde ein gruseliger Werwolf ins Gesicht starrt. Wenn dann auch noch der Vollmond hinter den Wolken hervorlugt, ist die Herbst-Grusel-Stimmung perfekt.

Gruselt ihr euch gerne?

Um die 50 aufwendig verkleidete Gestalten ziehen jeweils in den vier Tripsdrill-Schauernächten durch den Park. Alle gehören zum MaisMaze-Gruselteam aus dem Stuttgarter Raum, die schon seit mehr als zehn Jahren Angst und Schrecken verbreiten. Die meisten haben sich in den drei Grusellabyrinthen in Tripsdrill versteckt. Dort, wo bei Tag die Besucher in die Waschzuber einsteigen, um durch den reißenden Wildbach zu brausen, versperren nun Laken und Tücher die Sicht. Unter dem Motto "Waschhaus-Wahn" sorgen nun irre Waschweiber für Gänsehaut.

Und das zeigt: Die Angst-Attraktionen sind nicht einfach nur um des Grusels willen ausgewählt, sondern in die bekannten Tripsdrill-Szenarien eingebettet und kehren die dunklen Seiten des Erlebnisparks hervor. Wer sich zwischendurch von dem wohligen Grauen ein bisschen ausruhen möchte, kann sich bei den Achterbahnen "G'sengte Sau", "Mammut" und "Karacho" weiteren Nervenkitzel holen.

"Die Darsteller sind toll geschminkt, in den Labyrinthen bin ich ein paar Mal schon richtig erschrocken", sagt Michelle Schock aus Neckarwestheim. Fiona Schuch aus Osthofen und Lukas Riffel aus Stutensee sind große Horrorfans. Riffel erklärt: "Die Hintergrundkulisse des Parks passt super zu den Gruselgestalten. So erlebt man Tripsdrill mal ganz anders. Und das macht Spaß!"

Information

Die schaurigen Altweibernächte gehen weiter. Wer sich auch gruseln möchte, schaut an diesem Samstag oder am kommenden Freitag und Samstag, 13. und 14. Oktober, in Tripsdrill vorbei. Die Gruselattraktionen sind  jeweils zwischen 18 und 21.30 Uhr geöffnet

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