Die 68. Spielzeit beginnt mit einer Musical-Adaptation

Starker Saisonauftakt bei den Burgfestspielen Jagsthausen

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Die Gaunerkomödie "Catch me if you can" bietet eine tolle Show in der Show.

Ablenken, Augenkontakt halten - und bloß nicht aufhören zu reden! Die Leute glauben schließlich alles, was man ihnen erzählt. Erst Recht, wenn der schöne Schein dieser Show stimmt. Dann gehen einem alle auf den Leim. Und so schafft man es auch zum Piloten, Arzt und Anwalt, ohne jemals eine Universität von innen gesehen zu haben. Dreistigkeit siegt eben - auf ganzer Linie!

Starker Saisonauftakt bei den Burgfestspielen Jagsthausen

Unter diesem Motto mogelt sich der Hochstapler Frank Abagnale jr. durchs Leben. Er macht nicht nur Millionen, sondern erobert auch die Frauenherzen reihenweise im Sturm. Logisch, dass ihm das FBI auf den Fersen ist. Doch wer selbst den leitenden Agenten gekonnt an der Nase herum führt, der hat die Sympathien auf seiner Seite. Auch wenn er moralisch im Zwielicht agiert.

Mit der Musical-Adaptation des Hollywood-Blockbusters "Catch me if you can" starten gestern die Burgfestspiele Jagsthausen in ihre 68. Spielzeit. Der Burg-Innenhof verwandelt sich bei der Gaunerkomödie in einen Flughafen, das Ensemble um die Hauptdarsteller Philipp Moschitz und Ilja Richter - als FBI-Agent Carl Hanratty - spielt und singt sich in Hochform und harmoniert hervorragend mit der Live-Band im Burghof. Und das heißt: Mehr als zwei Stunden glänzende Unterhaltung im Stil der 1960er Jahre - samt jeder Menge vergnüglicher Action. Denn nicht nur im Bett von Abagnale jr. wird scharf geschossen.

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Doch irgendwann wird es auch dem Hochstapler-Chamäleon zu bunt. Was nützen schon Weltgewandtheit und alle Wunder des Planeten, wenn man nirgends seinen Heimathafen hat? Da meint selbst Frank Abagnale jr.: Jetzt ist genug mit Lug und Trug. Und am Ende schlüpft der Gauner in eine Rolle, die er sich wohl selbst niemals erträumt hätte.

Nach der Premiere ist sich das Publikum einig: Der Auftakt in die Burgfestspiel-Saison, der auf einer wahren Geschichte beruht, ist ein echter Knaller. "Es war genial", sagt Claudia Götz aus Jagsthausen. "Vor allem die beiden Hauptdarsteller waren klasse - mit ganz viel Charme." Ruth Dreilich aus Jagsthausen hat vor allem die Gesamtchoreographie überzeugt: "Man hat einfach gesehen: alle haben sich richtig reingehängt und wirklich ihr Bestes gegeben." 

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