Nicht nur für Leute mit Benzin im Blut

Bildershow: Viel los bei der Autoaction

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Auch Tuningfreunde und Fans von Trikes und Vespas kommen voll auf ihre Kosten.

Zwei Räder, drei Räder, vier Räder – das Herz jedes Motorbegeisterten schlägt heute in der Bad Rappenauer Riemenstraße ein paar Takte schneller. Es ist DIE Automeile der Stadt - und schon zum 13. Mal haben die Autohäuser und Kfz-Betriebe zur Autoaction geladen.

Zu Hunderten flanieren die Menschen an den zahlreich ausgestellten Fahrzeugen vorbei, lassen sich inspirieren, beraten oder essen auch einfach nur eine Portion Pommes - wie zum Beispiel Anja und Brani Boras aus Bad Rappenau-Obergimpern. "Wir haben uns die Fahrschule angeschaut, weil unsere Tochter demnächst ihren Führerschein machen wird", erzählen sie. "Außerdem muss man ja sehen, was die Konkurrenz so treibt", sagt der "Audianer" Brani Boras.

Bildershow: Viel los bei der Autoaction

Roger Dalbeck aus Heilbronn-Biberach hat Prospekte in der Hand. "Ich bin einfach ein Automensch", erzählt er. Hier sei es sehr praktisch, dass quasi alle Sorten und Marken auf einem Fleck stehen. "Aber alles ist rein informativ, Kaufabsichten habe ich keine", sagt er.

Neben den Neuwagen gibt es noch viel mehr zu entdecken. Die Käfernarren Jagstfeld sind mit einigen Käfern, darunter auch ihr orangefarbener Käfergrill, vor Ort und machen Werbung für ihr baldiges Käfertreffen. Tuningfreunde kommen beim Anblick der tiefergelegten Autos ebenso auf ihre Kosten wie Fans von Vespas oder schmucken Trikes, die in der Sonne blitzen. Ein Stelzenläufer im Clownskostüm sorgt für entzückte Gesichter mit seinem regnenden Schirm, und vor allem Kinder versuchen sich äußerst geschickt am Segway-Parcours.

Wie gefallen Ihnen schnelle Autos?

Die Feuerwehr aus Bad Rappenau ist gleich mit mehreren Aktionen vor Ort. Vorführungen wie der Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person oder die Fettexplosion lassen die Passanten zu Dutzenden stehenbleiben - und staunen. Manch einer lässt sich gleich eine Rettungskarte fürs Auto ausstellen. "Die zeigt uns, wo am Fahrzeug welche Teile verbaut sind, die bei der Rettung von Bedeutung sind", erläutert Kommandant Felix Mann.

Der Ort der Batterie, welcher Antrieb, Positionen von Airbags – all das kann relevant sein, wenn die Feuerwehr zum Retten kommen muss. "Das Ziel war es, dass so eine Karte in jedem Fahrzeug vorhanden ist. Aber das hat sich leider nicht durchgesetzt, deswegen machen wir heute Werbung dafür." Am Besten hinter der Sonnenblende verstaut, ist der wichtige Helfer schnell griffbereit für die Retter in der Not.

Weniger ernst geht es beim Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr zu. Hier können sich alle Kinder mit Feuerlöschen und Schlauchkegeln einen kleinen Preis verdienen. "Erstaunlich, was man da alles machen muss", sagt Stephanie Bauschert aus Heilbronn und lacht. Sie hilft dem dreijährigen Luis Stahl  mit dem Schlauch.

Von Stefanie Pfäffle

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