Weihnachtsmarkt

Bilder: In Schöntal gibt es so manche Schätze zu entdecken

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Der Weihnachtsmarkt innerhalb der Klostermauern überzeugt seinem besonderen Ambiente.

"Dass wir bei diesem Wetter Abstriche machen müssen, war klar. Aber so schlimm wie befürchtet, war es gestern zum Glück dann doch nicht", meint Otto Knörzer am Sonntag rückblickend auf den ersten Weihnachtsmarkt-Tag erleichtert. Knörzer ist Ortsvorsteher von Oberkessach und engagiert sich im örtlichen Dorf- und Kulturverein. Mit einem Dutzend Mitstreiter verkauft er auf dem Weihnachtsmarkt in Schöntal am zweiten Adventswochenende "Keschicher", also Schweinsteaks mit "ganz viel Zwiebeln" und Limeswürstle. Das gut gelaunte Helferteam lässt sich offensichtlich so schnell nicht unterkriegen, obwohl am zweiten Tag keine Wetterbesserung in Sicht ist.

Und die Besucher lassen sich tatsächlich auch am Sonntag nicht vom Regen abhalten - im Gegenteil. Die freiwillige Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun, die ankommenden Fahrzeuge auf die ausgewiesenen Parkplätze rund um Kloster Schöntal zu lotsen. Bereits um die Mittagszeit sind alle belegt und man tut gut daran, den eingerichteten Buspendelverkehr zu nutzen. Innerhalb der Klostermauern reiht sich eine Holzhütte an die andere und bietet den Besuchern ein reichhaltiges Waren-Angebot.

Bereits zum zehnten Mal ist Martina Ertl dabei, weil "das Ambiente stimmt". Auch sie verzeichnet am Samstag weniger Umsatz, als in den Jahren zuvor, ist aber dennoch nicht unzufrieden. "Es macht mir Spaß, hier zu sein und ich freue mich, wenn Kinderaugen beim Anblick meines Standes strahlen", sagt die Hobby-Schneiderin, die Kaufladen- und Spielküchen-Zubehör anfertigt: Obst und Gemüse, sowie Nudelwaren und Milchprodukte aus Filz, Stoff und Wolle, hübsch in kleinen Holzkistchen präsentiert, sehen täuschend echt aus.

Äußerst zufrieden mit dem Abverkauf ist Larissa Groß, die es sich mit Familie und Freunden zum Ziel gesetzt hat, durch den Verkauf von selbst hergestellten Upcycling-Produkten - "aus Alt mach Neu" - eine Initiative zu unterstützen, die sich für den weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt. So wurden im Team aus abgelegten Pullovern Handschuhe geschneidert, aus Frottee-Handtüchern wiederverwendbare Wattepads, sowie aus Weinflaschen und Gurkengläsern dekorative Vasen und Vorratsgläser erschaffen.

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