Feiern mit DKMS-Typisierung und Spendensammlung

Bilder: Kochertürner Kastanienfest bietet Sport und zeigt soziales Herz

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Bei allem Spaß, den die Teilnehmer und Besucher des Kastanienfests in Neuenstadt-Kochertürn haben, soll auch das soziale Engagement nicht zu kurz kommen.

Eine Firmenradtour, die Kastanienradtour für Familien, ein Firmenfußballturnier und als Höhepunkte eine groß angelegte Spendenaktion für eine DKMS-Typisierung sowie die Landung von drei Fallschirmspringern auf dem Sportplatz. Das alles hat Gisbert Hetzler zusammen mit seinem Orga-Team in einer Präzisionsarbeit vorbereitet, die ihresgleichen sucht. Das Kochertürner Kastanienfest ist im Neuenstadter Ortsteil längst nicht mehr wegzudenken und Hetzler ist selbst begeistert: "So viele Teilnehmer haben wir für die Radtouren nicht erwartet."

Kastanienfest Kochertürn: 920 Radfahrer durch die Region unterwegs

Insgesamt haben sich 920 Erwachsene und Kinder auf die Strecken begeben, die verschiedene Längen haben. Frank Weigelt und Ehefrau Edith sind extra aus Walldürn hierhergekommen und zum sechsten Mal dabei. Sie haben sich für die 70 Kilometerstrecke entschieden – auch wenn das eine Tortur für die Hinterteile ist. Warum sie nach Kochertürn kommen? Edith Müller-Weigelt erklärt: "Weil das hier eine tolle Gegend ist, weil es für eine gute Sache ist und weil es einfach Spaß macht."

DKMS-Typisierung beim Kastanienfest möglich - Radfahrer spenden zusätzlich

Die gute Sache ist der Einsatz für die DKMS-Typisierung. Peggy Müller und Jürgen Hetzler wissen wie es geht: "Wir machen die Erhebung inzwischen mit den Wattestäbchen selbst." Knapp 40 Leute ließen sich beim Kastanienfest typisieren. Das findet Duygu Keles nicht zu wenig und erläutert: "Hier in der Gegend sind schon sehr, sehr viele Menschen typisiert."

Die junge Frau erklärt, warum die Aktion so wichtig ist: "Um Menschen zu retten, das ist Grund genug." Auch Geld wurde viel gesammelt. Den Gag brachten die Mitglieder des Schützenvereins Stein. Sie erbauten an der früheren badisch-württembergischen Grenze einen Schlagbaum und verlangten von Radfahrern Wegzoll wie ihre Vorfahren. Fast 1.000 Euro Spenden kamen dabei zusammen und werden am Kastanienfest übergeben.

Fallschirmspringer als Highlight des Festes

Bevor die Fallschirmspringer aus Schwäbisch Hall und Kaiserslautern landen, wird für sie eine Rauchbombe gezündet. Die Teilnehmer müssen aus Sicherheitsgründen mindestens 500 Sprünge auf dem Buckel haben. Warum? Experte Martin Barthau erklärt: "Das Gelände hier hat schon einige Tücken." Das alles gefällt den Leuten. Wie auch zum Beispiel dem Brettacher Siegfried Post. Er erzählt, warum er jedes Jahr kommt: "Weil es hier schön ist und weil meine Ehefrau Michaela aus Kochertürn stammt."

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