Sommersaison gestartet

Strahlende Kinderaugen beim Mecki-Club

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Seit über zwanzig Jahren schon erfreuen der bekannte Igel und seine menschlichen Helfer die kleinen Gäste auf der Heuchelberger Warte.

"Mecki kommt!" Wie ein Lauffeuer spricht sich die Neuigkeit unter den Kindern auf der Heuchelberger Warte herum. Sie alle kommen angelaufen, um mit dem gar nicht so stacheligen Igel zu kuscheln, Fotos zu machen und zu tanzen. Über den Berg schallt das Lied vom Mecki, damit auch alle wissen, was los ist. Am Karfreitag startet die Heuchelberger Warte über Leingarten in ihre Sommersaison – das heißt Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag- und damit ist auch wieder Zeit für den Mecki-Club.

Strahlende Kinderaugen beim Mecki-Club

Seit über zwanzig Jahren schon erfreuen der bekannte Igel und seine menschlichen Helfer die kleinen Gäste auf dem Berg. "Damals gab es noch kaum Kinderunterhaltung und inzwischen ist es Kult geworden", erklärt Betreiber Jürgen Wieland. Sie hätten damals selbst ein kleines Kind gehabt, am Sonntag aber wenige Kinder unter den Gästen getroffen und das wollten die Wielands ändern. Jennifer Bomans aus Oedheim bestätigt: "Wir fahren immer vor allem sonntags hier her, weil der Mecki-Club einfach toll für die Kinder ist."

Deren zwei Jungs Ben (4) und Luca (2) sind gerade eifrig dabei, Ostereier zu bemalen, während sich Mama darum kümmert, dass die Hasenohren ausgeschnitten werden. Denn Mecki-Club heißt nicht nur Mecki treffen sondern eben auch Unterhaltungsprogramm für die Kinder. Es wird gebastelt, es gibt verschiedene Aktionen und das alles jede Woche zu einem anderen Thema. An Karfreitag gehört natürlich auch eine ausgiebige Ostereiersuche dazu.

Kaum läutet die Glocke, versammeln sich Nachwuchs und Eltern vor der Clubhütte und ab geht es in den Wald, wo die fleißigen Helfer vorher schon allerlei Süßes versteckt haben. Mit Feuereifer werden Äste angehoben und Laub zur Seite gekickt. Mit allerlei Schokolade im Mund sind dann alle auch genug gestärkt, um die restlichen Attraktionen anzugehen, etwa eine Runde auf dem Pony reiten oder mit dem Go-Kart fahren. Oder man versucht sich als Archäologe und macht sich mit ausleihbaren Eimern, Schaufeln und Pinseln auf die Suche nach vergrabenen Schätzen aus der Steinzeit. Hier, wie überall, fällt die Liebe zum Detail auf. "Alles, was man macht, sollte man mit Liebe machen", erklärt Jürgen Wieland.

Von Stefanie Pfäffle

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