Geldbeutel, Socken und Wurst

Bilder vom Matthias-Krämermarkt in Künzelsau

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Die Besucher und Beschicker kämpfen mit der Kälte.

Der Geruch von gebrannten Mandeln, Zimt und heißen Marktwürsten steigt in die kalte Winterluft. Von der Hauptstraße bis in den Oberen Bach und ein Stück in die Komburgstraße bringen 70 Händler ihre Waren beim Matthias-Krämermarkt in Künzelsau am Montag an die nicht so zahlreichen Kunden. Das kalte Wetter hat viele Besucher und auch Beschicker davon abgehalten, den ersten Markttag des Jahres zu besuchen. Renate Kilb von der Stadtverwaltung erklärt: "Wir hatten einige Absagen wegen Krankheit und Kälte zu verzeichnen."

Margarete Bellm verkauft seit 30 Jahren Lederpflegemittel auf dem Markt – und gesteht: "Es ist heuer so kalt, da bleibe ich nicht bis zum Schluss." Sagt’s und reibt sich die Hände. Peter Rücke aus Ilshofen hat lange Jahre in Künzelsau gearbeitet und nutzt jeden Markttag, um sich mit Freunden zu treffen. Gekauft hat er aber auch etwas: einen Geldbeutel, Socken und die bekannte Marktwurst von der Rose – "denn die schmeckt mir am besten".

Trotz der Kälte kamen noch einige Besucher zur After-Work-Party an den Unteren Markt und hörten sich die Live-Musik der Band Lazy Monkeys an. Helmut Wagner, der seinen Wurstwagen neben der Musikbühne aufgestellt hat, gefällt die Musik sehr gut. Bandmitglied Kai Besser erklärt: "Eigentlich wollen wir eine Pause machen, aber wir befürchten, dass wir dann bei der Kälte allein sind und deshalb spielen wir weiter."

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