Früchte sofort vom Markt genommen

Erdbeeren aus dem Südwesten mit Chemikalien belastet

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Symbolbild.         Seit 2015 werden Pflanzen, die von PFC-belasteten Flächen stammen, schon vor der Ernte untersucht.
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Die Stoffe gelten als giftig und nur schwer abbaubar. 

In Erdbeeren von einem Acker in Mannheim sind  umweltschädliche Chemikalien gefunden worden. Das Karlsruher Regierungspräsidium teilte mit, dass die Früchte wegen erhöhter PFC-Werte umgehend vom Markt genommen wurden. 

Mannheim: Ursache für Chemikalien in Erdbeeren noch unklar

Die Ursache für die Verunreinigung sei noch unklar. Der weniger als ein Hektar große Acker habe bislang nicht zu den Flächen gehört, die als PFC-belastet bekannt seien. Die amtliche Lebensmittelüberwachung hatte die verunreinigten Erdbeeren entdeckt.

Seit 2015 werden Pflanzen, die von PFC-belasteten Flächen stammen, schon vor der Ernte untersucht. Ergänzt wird dies durch die amtliche Lebensmittelüberwachung, die verkaufsfertige Produkte untersucht.

PFC-Skandal seit 2013 bekannt

Der Skandal um mit PFC verseuchtes Ackerland ist seit dem Jahr 2013 bekannt. Mehrere hundert Hektar Boden rund um Rastatt, Baden-Baden sowie nördlich von Mannheim sind betroffen. Möglicherweise sind Papierschlämme im Kompost, der auf die Felder gebracht wurde, dafür verantwortlich. PFC steht für per- und polyfluorierte Chemikalien. Sie gelten als giftig und sind in der Umwelt nur sehr schwer abbaubar.

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