Gruppe von Männern springt von einer Brücke

Tödlicher Badeunfall: Mann brach sich wohl das Genick

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Symbolbild.
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Die Feuerwehr kann den Mann nur noch tot bergen.

Nach einem tragischen Badeunfall am Kocherwehr bei Hardthausen kam am Sonntagnachmittag ein Mann ums Leben. Wie die Polizei berichtet, war ein 34-Jähriger vom dortigen befestigten Betonufer in das zwei Meter tiefe Kocherwasser gesprungen. Offenbar brach er sich das Genick, als er auf dem Grund des Kochers mit dem Kopf aufschlug. Feuerwehrtaucher hatten den Mann nur noch tot bergen können."Der Mann ist mit einem Kopfsprung ins Wasser eingetaucht", sagt Roland Hammel vom Polizeipräsidium Heilbronn.

Laut Polizei war der 34-Jährige mit vier anderen Männern zu einem Badeausflug an den Kocher gekommen. Nach dem Sprung konnte ein Bekannter erkennen, dass der Mann wieder nach oben an die Wasseroberfläche trieb. Hier kam er auf dem Rücken zum Liegen und verdrehte die Augen. Einen kurzen Augenblick dachte der Begleiter an einen schlechten Scherz, erkannte dann aber den Ernst der Lage, als der Freund begann zu versinken.

Der Bekannte rannte sofort ins Wasser und bekam von dem untergehenden Mann nur noch den Arm zu fassen. Er verlor ihn aber schließlich in dem trüben Wasser aus den Augen. Die Feuerwehr suchte mit Booten und Tauchern. Als sie ihn fanden, konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an. Die Polizei geht im Moment von einem Unglücksfall aus.

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