Pauken statt pogen?

Gespräche schon ziemlich konkret: Das könnte nun aus der Rockfabrik Ludwigsburg werden

  • Daniel Hagmann
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Die Rockfabrik Ludwigsburg hat nun endgültig ihre Tore geschlossen, steht seit Ende März leer. Wo früher gerockt wurde, weht bald ein völlig anderer Wind.

○ Im April 2019 erhält die Rockfabrik Ludwigsburg keine Verlängerung des Mietvetrags. 
○ Die Silvester-Party ist die letzte Veranstaltung am alten Standort im Industriegebiet von Ludwigsburg.
○ Die Pläne rund um das ehemalige Rofa-Gelände nehmen konkrete Züge an.

Update 16. Juli: Rock-Fans und Betreiber haben im vergangenen Jahr lange um den Erhalt der Rockfabrik Ludwigsburg gekämpft - doch leider vergeblich. Mittlerweile ist der Kult-Club "Rofa" in der Ludwigsburger Grönerstraße Geschichte, die Räume stehen seit Ende März leer. Doch offenbar nicht mehr lange. Denn wo früher gerockt und gepogt wurde, sollen bald die Köpfe rauchen.

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, ist die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen (HVF) Ludwigsburg sehr am Gelände der ehemaligen Rockfabrik Ludwigsburg interessiert. Hintergrund: Der Hochschule geht so langsam der Platz aus.!Schon jetzt studieren an der HVF 2.850 angehende Verwaltungs- und Finanzexperten. Wegen neuer digitaler Studiengänge sollen es bald sogar rund 3.500 sein. Nach derzeitigem Stand sind die Hochschule, die Stadt Ludwigsburg und Max Maier, der Besitzer des Geländes der ehemaligen Rockfabrik Ludwigsburg, zu dem Schluss gekommen, dass in den früheren Rofa-Räumen zwar massive Umbaumaßnahmen nötig sind, aber das Areal sehr Wohl als Lern- statt als Rockfabrik denkbar sei. Also: Pauken statt pogen.

Rockfabrik Ludwigsburg: Gelände als neuer Standort der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen?

Noch immer ist unklar, warum Besitzer Max Maier den Mietvertrag mit den Rofa-Betreibern nach mehr als 30 Jahren Laufzeit im vergangenen Jahr nicht verlängert hat. Laut Spekulationen hatte er andere, moderne Pläne mit dem Areal in Ludwigsburg. Dies scheint nun widerlegt, da die erst kürzlich entstandenen Kontakte zwischen der Hochschule, der Stadt Ludwigsburg und dem Immobilienbesitzer schon nach kurzer Zeit zu konkreten Plänen geführt haben sollen. Falls die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg tatsächlich ab dem kommenden Jahr die ehemaligen Rockfabrik-Räume nutzen wird, bleibt Max Maier Inhaber des Areals, vermietet die Räume aber ans Land Baden-Württemberg.

Das Ende der Rockfabrik Ludwigsburg im vergangenen Jahr war zwar tränenreich, könnte sich rückblickend aber als gar nicht mal soooo unglücklich erweisen. Schließlich dürfen Clubs aufgrund der aktuellen Coronavirus-Krise seit Mitte März nicht mehr öffnen. Und ein Ende des Party-Lockdowns ist immer noch nicht in Sicht. Johannes Rossbacher, einer der drei Rofa-Geschäftsführer, erklärt dazu: "Wir sind dort geordnet raus, ohne Schulden. Hätten wir stattdessen weitergemacht und dann plötzlich wegen Corona monatelang schließen müssen, wären wir jetzt vermutlich konkursreif." Noch immer sei allerdings kein neuer Standort für die Rockfabrik gefunden. Und das Coronavirus macht die Suche nicht gerade leichter...

Rofa statt Sofa: Bilder von der Rockfabrik-Demo in Ludwigsburg

Rockfabrik Ludwigsburg schließt nach 36 Jahren endgültig

Update 7. März: Die Rockfabrik in Ludwigsburg, von vielen Anhängern auch Rofa genannt, hat nun nach 36 Jahren entgültig ihre Türen geschlossen. Am vergangenen Montag fand laut stuttgarter-nachrichten.de die Übergabe der Räumlichkeiten statt. 

Auf Facebook verabschiedeten sich die Mitarbeiter der Rofa mit einem sehr emotionalen Video, das mit dem Song "Noting else matters" von Metallica hinterlegt ist. 

"ENDEGELÄNDE

Die Geschichte der Rockfabrik in der Grönerstraße wurde soeben mit der Übergabe der Räume nach zwei Monaten Ausbau nach 36 Jahren beendet.

Nach einem sehr stressigen letzten halben Jahr und dem Abbau der Rofa geht es nun volle Kraft voraus, um eine neue Rockfabrik entstehen zu lassen!

Seid gespannt und werdet ein Teil der neuen Rofa 2.0!"

Schreiben die Betreiber in Facebook über das Abschiedsvideo. Das Ende des Textes gibt Hoffnung darauf, dass es weitergehen würde - irgendwann, irgendwo. Doch darüber, was es mit der "Rofa 2.0" auf sich hat, schweigen die Geschäftsführer Johannes Rossbacher und Chris Albrecht bislang. Es bleibt also abzuwarten.

Keine Zukunft für die Rofa in Bietigheim

Update 29. Januar: Das Happy-End rückt in weite Ferne. Noch Ende des Jahres gab es Hoffnung für die Rofa-Fans, denn die Organisatoren der Ludwigsburger Rockfabrik hatten sich das alte DLW-Gelände angesehen und viel Potential im alten Fabrikgelände gesehen

Die Nähe zur S-Bahn und auch die Location selbst hatten den Rofa-Organisatoren zugesagt, doch nun gibt es einen herben Rückschlag. Der Eigentümer des ehemaligen DLW-Geländes erklärte klar, dass es kein Interesse gebe, die Rofa auf des Gelände einziehen zu lassen. Es habe auch nie einen Kontakt zu den Organisatoren gegeben, berichtet die Bietigheimer Zeitung

Die Organisatoren der Rofa hatten lediglich mit dem Architekten gesprochen, der für die Umgestaltung des ehemaligen DLW-Geländes zuständig ist. Doch mit den Besitzern gab es keinen Kontakt.

Rockfabrik Ludwigsburg: Zwei Rofa-Mitarbeiter bleiben vor Ort

Update 3. Januar: Zumindest zwei Rofa-Mitarbeiter haben nun ein neues Zuhause gefunden. Nach der letzten Party an Silvester hat die Kult-Rockdisco in Ludwigsburg nun ihre Tore geschlossen.

Für die beiden Rofa-DJs Eddy Freiberger und Patrick Mittag geht es allerdings in Ludwigsburg weiter. Sie werden zukünftig sowohl im Waldhaus, als auch - nun ganz neu - im Scala auflegen, berichtet die Stuttgarter Zeitung.

Doch wie und ob es mit der Rofa weitergeht ist immer noch nicht klar. Zuletzt hatten sich die Organisatoren ein Areal in Bietigheim-Bissingen angesehen.

Fans verabschieden sich von der Rockfabrik Ludwigsburg

Update 30. Dezember: Es ist unumgänglich: Die Rockfabrik in Ludwigsburg ist Geschichte. Zumindest fast. Bevor die Kultdisco im Industriegebiet in Ludwigsburg zum Jahreswechsel nach 36 Jahren endgültig ihre Pforten schließen muss, steigen noch zwei Partys: Heute Abend lädt das Rofa-Team zum letzten Mal zur "Rock & Pop After-Work-Party" und morgen steigt in der Rockfabrik die "Silvester-Party". Dann ist Schicht im Schacht. Ob und wenn ja, wo es für die Rofa weitergeht, steht derzeit noch nicht endgültig fest.

Bereits in den vergangenen Tagen haben sich viele Rofa-Fans von der Kult-Disco in Ludwigsburg bei finalen Veranstaltungen verabschiedet. Wolfgang "Hasche" Hagemann, einer der Rofa-Chefs, spricht auf seinem Facebook-Account in diesem Zusammenhang von den emotionalsten Stunden seines Lebens.

Rockfabrik Ludwigsburg: Einer der Chefs wandert nach Thailand aus

Bereits zuvor hatte Hagemann erklärt, wie es für ihn in Zukunft weitergeht. Denn: Sollte die Rofa tatsächlich einen neuen Standort finden, wird er nicht mehr mit an Bord sein. Auf Facebook schreibt er: "Ich werde im Februar nach Thailand auswandern, um dort weiter zu arbeiten, zu leben und zu lieben. 'Rock Factory' heißt mein neues Projekt, auf das ich mich nun sehr freue. Es ist ein reiner Rock- & Metal-Live-Club." Und weiter: "Meine Freundin Ben ist Thailänderin und so haben wir nun die Möglichkeit, zusammenleben zu können."

Leicht hat sich "Hasche" Hagemann die Entscheidung aber nicht gemacht: "Meine Freunde – ich werde Euch alle unheimlich vermissen und ihr könnt mir glauben das es mir unheimlich weh tut, euch alle verlassen zu müssen, aber in meinem Herzen nehme ich euch alle mit. (…) Die Rockfabrik war weit mehr als nur ein Job für mich. Sie war mein Zuhause, meine Familie meine Zuflucht Stätte, meine Schule und so vieles mehr. Die Freundschaften die ich hier schließen konnte, egal ob zu Gästen, Musikern, Künstlern, oder Geschäftspartnern sind unzählbar und das macht diesen Ort für mich zu einem ganz besonderen. Einen Ort den ich niemals in meinem Leben vergessen werde, einen Ort der mich geprägt und auch zu dem gemacht hat der ich heute bin."

Umzug nach Bietigheim? Mögliche Rofa-Location scheint sehr gut zu sein

Update, 24. Dezember: Die Suche nach einem geeigneten Nachfolgestandort für die Kult-Rockdisco Rofa gestaltete sich schwierig. Bis nach Bietigheim-Bissingen hatten die Rofa-Chefs ihre Fühler ausgestreckt und tatsächlich ein weiteres Areal entdeckt. Am Donnerstag wurde der potenzielle neue Standort begutachtet.

Nach dem Besuch des alten DLW-Geländes sind die Rofa-Organisatoren sehr positiv gestimmt, berichtet die Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ). "Da sind wunderschöne Sachen dabei", sagt Rofa-Chef Otto Rossbacher über das Bietigheimer Areal.

Neue Rofa-Location in Bietigheim ist keine schnelle Lösung

Allerdings wäre es keine schnelle Lösung, denn mehr als ein Jahr würde es wahrscheinlich dauern, bis dieser Standort bezugsbereit wäre. Für die Rofa gehen im neuen Jahr allerdings am alten Standort die Lichter aus.

Nun bleibt abzuwarten, ob der Bietigheimer Standort eine echte Alternative für die Ludwigsburger Rockfabrik wäre.

Rofa-Chef besucht die mögliche neue Location in Bietigheim

Update, 19. Dezember: Gibt es vielleicht ein Weihnachtswunder für die Ludwigsburger Rockfabrik? Darauf hoffen Gäste und auch die Stadt Ludwigsburg. Heute könnte das Wunder einen Schritt näher rücken.

Der Rofa-Chef Johannes Rossbacher macht sich heute auf den Weg in die Nachbarschaft nach Bietigheim-Bissingen, berichtet die Bietigheimer Zeitung. Er sieht sich das alte Kraftwerk im Industriegebiet nahe des Bogenviertels an. "Das klingt gut", sagte Rossbacher gegenüber der Bietigheimer Zeitung.

Nicht zum ersten Mal ist der Rofa-Chef in Bietigheim unterwegs, um sich mögliche Standorte anzusehen. Das Gebäude des ehemaligen Stahlbetriebs Ekitat in der Carl-Benz-Straße hatten sich die Organisatoren auch schon angeschaut. Da in dieses Objekt allerdings sehr viel investiert werden müsse, kam es für die Rofa nicht in Frage. Nun hoffen die Fans auf das Wunder in Bietigheim.

Zieht die Rockfabrik vielleicht bald nach Bietigheim-Bissingen?

Update, 17. Dezember: Vielleicht zieht die Rockfabrik bald in die Nachbarschaft. Nach dem Aus am bisherigen Standort in Ludwigsburg suchen Rofa-Organisatoren und auch die Stadt Ludwigsburg nach einem geeigneten Standort für die Rockfabrik.

Zwar hatte die Stadt Ludwigsburg mehrere Standorte im Petto, doch der angekündigte Rofa-Ausverkauf ließ wenig Hoffnung auf einen Neuanfang zu. Jetzt sollten die Rofa-Fan jedoch wieder aufhorchen. Laut der Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ) könnte ein Areal in Bietigheim-Bissingen dafür in Frage kommen.

In unmittelbarer Nähe zum Bietigheimer Bahnhof liegt die ehemalige Fabrikhalle des Bodenherstellers DLW. Dort könnte die Rockfabrik vielleicht bald eine neue Heimat finden. "Es ist noch nichts Handfestes", sagt Rockfabrik-Geschäftsführer Otto Rossbacher gegenüber der LKZ.

Doch der Standort hat seine Vor- und Nachteile: Schnell könnten die Rofa-Organisatoren nicht nach Bietigheim-Bissingen umziehen, denn wahrscheinlich wäre das Areal erst in einem Jahr bezugsbereit. Dafür wäre die Lage optimal, denn die Fabrikhalle liegt im Bogenviertel nahe des Bahnhofs und wäre somit auch mit den öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar. All zu viele Wohnnachbarschaft gäbe es in diesem Bereich auch nicht.

Das Gelände gehört einem privaten Investor. "Bisher haben wir noch keine offizielle Kenntnis zu einem möglichen Umzug der Rofa. Da das Gelände einer privaten Eigentümergemeinschaft gehört, ist die Stadt nicht direkt involviert", sagt Anette Hochmuth, Pressesprecherin der Stadt Bietigheim-Bissingen.

Rofa Ludwigsburg: Inneneinrichtung kommt unter den Hammer

Update, 5. Dezember: Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, verkauft die Rockfabrik in Ludwigsburg einen Teil ihres Interieurs. "Ich habe schon dutzende Anfragen von Leuten, die irgendetwas haben wollen", sagt einer der drei Geschäftsführer, Johannes Rossbacher, gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Egal ob Sofas, Bilder, Bierkrüge oder weitere Gläser und Dekorationsgegenstände: Beim Räumungsverkauf am Samstag, den 11. Januar 2020 in der Rofa werden so manche Raritäten den Besitzer wechseln.

Rockfabrik Ludwigsburg: Alles muss raus - außer eine Sache

Auf einem Ankündigungsplakat wird deutlich, wie ernst die Lage ist: "Alles muss raus!" Von gewissen Dingen können sich die Inhaber aber auch nach dem Aus Ende des Jahres nicht trennen. Die Musik- und Lichtanlage ist daher nicht zu erwerben. Grund für den anstehenden Räumungsverkauf sei die Platzfrage gewesen. Nur wenige Dinge werden mit Preisen versehen. Die anderen sind zum Feilschen freigegeben: für Fans, Sammler und Liebhaber.

Zukunft der Rofa an anderer Stelle?

Ob es für die Rockfabrik an anderer Stelle weitergeht, ist immer noch unklar. Mitte Dezember wolle die Stadt vier alternative Standorte vorschlagen. Schon jetzt aber ist klar: Der neue Rocktempel wird nicht in Kornwestheim sein. "Sie haben uns abgesagt", so Rossbacher gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Und aufgrund der Ungewissheit, ist nun eben der Räumungsverkauf in voller Planungsphase.

Rockfabrik Ludwigsburg: Nur noch ein Umzug kann die Rofa retten

Update, 20. November: Es gibt gute und schlechte Nachrichten aus der Rockfabrik in Ludwigsburg. Die schlechte zuerst: Der Mietvertrag läuft im Dezember aus. Doch eine Chance gibt es weiterhin, berichtet die Stuttgarter Zeitung.

Nachdem Ludwigsburgs Bürgermeister Matthias Knecht, die Rofa zur Chefsache erklärt hat, kam nochmals Bewegung die schwierige Situation. Denn nach einem Gespräch mit dem Besitzer, des Gebäudes in dem die Rofa momentan noch ist, könnte es eine Übergangslösung geben. Doch die ist an ganz bestimmte Bedingungen gekoppelt.

Ludwigsburg: Stadt macht der Rockfabrik bald ein Angebot

Die Stadt Ludwigsburg hat mittlerweile vier mögliche Areal für die Rofa ausgemacht. Dazu gehört auch das alte Nestlé-Areal am Bahnhof. Noch muss geprüft werden ob die neuen Standorte auch geeignet sind. Wenn das der Fall ist, erhalten die Rofa-Organisatoren ein Angebot. Wenn sie dies dann annehmen, sei der jetzige Rofa-Vermieter auch bereit, das Mietverhältnis noch um einige Monate zu verlängern. So müsste die Rofa nicht dicht machen, könnte umziehen und an einem Standort weiterrocken.

Jetzt kommt es drauf an, was die Rofa-Verantwortlichen zu den Angeboten der Stadt sagen werden.

Neue Chance für die Rockfabrik in Ludwigsburg

Update vom 12. Dezember: Es gibt Hoffnung für die Rockfabrik in Ludwigsburg! Eigentlich sollte die "Rofa" am 31. Dezember schließen, aber: Jetzt deuten sich neue Chancen an. Zum einen könnte der Mietvertrag verlängert werden, zum anderen sucht die Stadt wohl nach einem neuen Standort. Der Grund für die neuen Perspektiven waren laut "Stuttgarter Zeitung" Gespräche mit dem neuen Oberbürgermeister Matthias Knecht. 

Als Möglichkeiten, so heißt es, stehen ein halbes Jahr Aufschub von Unternehmer Max Maier und eine Verlängerung des Mietvertrages bis zum 30. Juni 2020. Aber was dann? Durch die neue Zeitspanne könnte der Rofa ein Umzug eventuell ermöglicht werden, denn: Die Stadt hat wohl sogar schon ein konkretes Areal im Blick. Die ehemalige Caro-Landkaffee-Fabrik oder das ebenfalls in der Nähe des Bahnhofs liegende Getrag-Gelände sind wohl Optionen für einen neuen Rofa-Standort in Ludwigsburg. 

Rofa Ludwigsburg: Viele berühmte Bands haben hier mal klein angefangen

Update 23. September: Volbeat, Nightwish, Metallica - alle haben sie mal klein angefangen. Unter anderem in der Rockfabrik Ludwigsburg vor wenigen Hundert Leuten. In dem Kult-Club, der jetzt vor dem Aus steht. Nach der sehr gut besuchten Demo zum Erhalt der Rofa am Samstag in Ludwigsburg hat erinnert sich einer der Rofa-Chefs Wolfgang "Hasche" Hagemann an die denkwürdigsten Momente. Denn vergessen haben die großen Bands trotz Tourneen über die ganze Welt den vergleichsweise kleinen Club in Ludwigsburg bis heute nicht.

Hagemann: "Du stehst letztes Jahr auf dem Schlossplatz bei den KSK-Musik-Open-Airs und eine Band wie Scorpions tritt auf und mitten im Set machen sie eine Ansage: "Ey, ihr Ludwigsburger könnt stolz sein, dass ihr einen Laden wie die Rockfabrik habt. Auch da haben wir damals angefangen, Musik zu machen. Da stehst du inmitten von 10.000 Leuten - und 10.000 Leute fangen an zu johlen und du kriegst eine Gänsehaut und sagst: "Wow."

Solche Aussagen von Weltstars zeigen einfach, welchen Stellenwert die Rofa in der internationalen Rock- und Metalszene bis heute hat. Das drohende Aus wäre nicht nur für die Region ein kultureller Verlust.

Suche nach neuem Standort der Rockfabrik läuft auf Hochtouren

Update 22. September: Rund 3.000 Menschen gingen am Samstag in Ludwigsburg auf die Straße. Ihr Anliegen: die Rockfabrik muss bleiben. Nach aktuellem Stand muss die Rofa ihren aktuellen Standort nach 36 Jahren zum 31. Dezember verlassen – wenn nicht noch etwas passiert.

Darauf will sich Wolfgang Hagemann, einer der Rofa-Geschäftsführer, nicht verlassen. Im Gespräch mit echo24.de erklärt er. Die Suche nach einem neuen Standort läuft weiter auf Hochtouren. "Es ist natürlich schwer, weil jeder weiß, dass die Rockfabrik etwas sucht. Das heißt, das was uns angeboten wird, rutscht im Preis erst einmal exorbitant nach oben."

Zugleich betont er: "Ich hoffe, dass es nicht soweit kommen wird und Herr Maier doch noch ein Einsehen findet. Ich glaube er weiß überhaupt nicht, was hier abgeht und welchen Stellenwert dieser Laden hat." Dass sich Immobilienbesitzer Max Mayer überhaupt nicht mit den Rockfabrik-Bossen unterhält, enttäuscht Hagemann besonders.

Kampf gegen Gerüchte - Rockfabrik schreibt schwarze Zahlen

Hagemann betont zugleich, dass Gerüchte einer finanziellen Schieflage falsch sind. Natürlich habe man mit einem Rückgang der Besucher-Zahlen zu kämpfen, aber: "Der Rockfabrik geht es gut. Aber es ist nicht mehr so, dass wir ein großes finanzielles Polster anlegen können." Er ergänzt: "Wir schreiben noch schwarze Zahlen. Aber es ist nicht so, dass wir uns eine leere Halle nehmen und die für 2,5 Millionen Euro umbauen können. Das geht nicht."

Demo für die Rofa Ludwigsburg hat nichts mit Politik zu tun

Update 13. September: Noch immer keine Reaktion von Immobilien-Unternehmer Max Maier. Noch immer sieht es so aus, als müsse die Ludwigsburger Rockfabrik zum Jahresende schließen. Aber jetzt greifen die Fans nach der Petition mit mehr als 31.500 Unterstützern zum vielleicht letzten Strohhalm: Morgen findet eine große Demo zum Erhalt der Rofa in der Ludwigsburger Innenstadt statt. Auf Facebook hat die Veranstaltung schon mehr als 1.500 Zusagen, mehr als 7.000 weitere Rock-Fans sind "interessiert".

Gegenüber der Bietigheimer Zeitung erklärt Demo-Organisator Götz Arnscheid, dass das Ziel der Demo vor allem sei, endlich eine Aussage von Max Maier, dem Besitzer des Gebäudes, in dem die Rofa seit mehr als 35 Jahren untergebracht ist, zu erhalten. Er hoffe zudem, dass die Demo-Teilnehmer "uns die Bude einrennen".

Arnscheid: "Wir Rockfans wollen wissen, warum er uns den Laden dichtmacht. Er macht ihn 'uns' zu, nicht den Geschäftsführern." Nur wenn man wüsste, warum das geschehe, könne man auch etwas dagegen tun, etwas ändern, etwas anders machen. Oder dann ganz am Schluss "verstehen und Verständnis dafür aufbauen." Zudem stellt der 56-Jährige klar, dass es bei der Demo kein bisschen um Politik, sondern nur um den Erhalt der Rofa in Ludwigsburg gehe.

Rockfabrik Ludwigsburg: So läuft die Demo ab

Die Demo, um die Rofa in Ludwigsburg weiter am Leben zu erhalten, beginnt an diesem Samstag, 21. September, um 15.30 Uhr auf dem Rathaushof im Zentrum von Ludwigsburg. Einige Redner werden die aktuelle Situation rund um die Rofa darstellen. Der Demo-Zug setzt sich über den Schillerplatz fort, führt die Hoferstraße entlang und endet an der Rockfabrik Ludwigsburg in der Grönerstraße 25. Die Rofa öffnet dann bereits um 18 Uhr.

Rockfabrik Ludwigsburg: Was passiert mit dem Gebäude nach dem Aus?

Update 12. September: Mehr als 31.000 Petitions-Unterstützer, zig Anfragen der Rofa-Betreiber beim Besitzer Max Maier und Druck von den Medien haben bislang noch nichts gebracht: Stand jetzt muss die Rockfabrik Ludwigsburg zum Jahresende ihre Pforten schließen.

Doch das wollen die Ludwigsburger Parteien nicht einfach so durchgehen lassen. Die Grünen haben nun eine - vielleicht allerletzte - Möglichkeit ins Spiel gebracht, um die Ludwigsburger Kult-Rock-Disco, in der schon Szenegrößen wie Motörhead, Metallica und Volbeat aufgetreten sind, doch noch zu retten: Die Stadt soll die Ludwigsburger Rofa kaufen - und das Gebäude dann wieder an die Betreiber der Rockfabrik vermieten. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung.

Drei der vier Rockfabrik-Geschäftsführer (von links): Wolfgang Hagemann, Johannes Rossbacher und Roland Bock hatten große Hoffnung in den Bietigheimer Standort gelegt.

Der erst seit September dieses Jahres agierende neue Ludwigsburger Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht ist sich der Wichtigkeit der Rockfabrik Ludwigsburg für das kulturelle Leben in Ludwigsburg bewusst. Gegenüber echo24.de erklärt er: "Die Rockfabrik ist ein Stück Ludwigsburger Kulturgeschichte und weit über die Stadtgrenzen bekannt und beliebt. Für viele Menschen ist die Rockfabrik ein Teil ihrer Lebensgeschichte. Deshalb ist es wichtig, für deren Erhalt einzutreten. Ich bin mit den Geschäftsführern der Rockfabrik in engem Kontakt und suche jetzt das Gespräch mit dem Vermieter. In der Stadtverwaltung denken wir zudem über alternative Standorte für die Rockfabrik in Ludwigsburg nach."

Unklar ist derzeit, ob der Besitzer des Gebäudes, in dem die Ludwigsburger Rofa untergebracht, Max Maier, überhaupt an einem Verkauf der Immobilie interessiert ist. Zu seinen Plänen mit dem Noch-Rofa-Gelände hat sich Maier bislang weder öffentlich noch gegenüber der Rofa-Geschäftsführung geäußert.


Rockfabrik Ludwigsburg: Offener Brief an Rofa-Besitzer Max Maier

Update 6. September: Doro Pesch, Saxon, Lordi - immer mehr internationale Stars der Rock- und Metal-Szene setzen sich für ein Fortbestehen der Rofa in Ludwigsburg ein. Doch es sieht düster aus für die Zukunft der Kult-Rock-Kneipe in Ludwigsburg. Denn das Ende der Rockfabrik scheint fast nicht mehr abwendbar zu sein.

Laut Marbacher Zeitung gebe es noch immer keine Verhandlungsbereitschaft von Immobilienunternehmer Max Maier, dem das Gebäude gehört.Nach aktuellem Stand endet der Mietvertrag zwischen Maier und dem Rofa-Team am 31. Dezember dieses Jahres. Nach der Ludwigsburger Kreiszeitunghabe Maier das vor Kurzem bestätigt. Logische Folge: Die Betreiber der Rofa schauen sich nach einem Alternativ-Standort um, haben aber noch keinen gefunden.

Ganz aufgegeben haben die Rofa-Betreiber und Rockfans aber noch nicht. Offenbar setzt man nun auf das Wort des neuen Ludwigsburger Oberbürgermeisters Matthias Knecht, der seine Unterstützung für die Rofa Ludwigsburg zugesichert habe. Die Online-Petition für die Rofa hat mittlerweile fast 31.500 Unterstützer. Und nach wie vor soll am Samstag, 21. September, eine Demonstration in der Innenstadt von Ludwigsburg zugunsten der Rofa stattfinden. Erwartet werden 1.500 Teilnehmer.

Götz Arnscheid, Organisator der Demo, hat auf Facebook einen offenen und sehr sachlich formulierten Brief an Max Maier veröffentlicht. Seine Bitte: Der Unternehmer möge Klarheit schaffen und die Gründe für seine Kündigung offenlegen. Gerüchte gebe es schließlich jede Menge. Arnscheids Appell: "Reden Sie mit uns."

Rockfabrik Ludwigsburg: Friedliche Demo geplant

Update 24. Juli: Bis jetzt haben mehr als 30.000 Menschen die Petition unterschrieben, damit der Kult-Club, die Rockfabrik Ludwigsburg, auch weiterhin am seit 36 Jahre bekannten Standort bestehen bleibt. Diese Unterstützung ist ein "überwältigendes Ergebnis", wie Götz Arnscheid, einer der Initiatoren der Petition, auf Facebook erklärt.

Doch nun geht der Kampf um den Erhalt der Rofa Ludwigsburg in die nächste Runde. Arnscheid fragt auf Facebook: "Wieviel Leute bekommen wir nun für die Verlängerung des Pachtvertrages auf die Straße?" In knapp zwei Monaten, am Samstag, 21. September, soll eine Demo zugunsten der Rockfabrik Ludwigsburg stattfinden. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Danach geht's durch die Stadt bis zur Rockfabrik. Die genaue Route soll noch abgeklärt werden.

Selbstverständlich soll die Demonstration für die Rofa Ludwigsburg friedlich ablaufen. Arnscheid: "Lasst uns dem Vermieter zeigen, wie wichtig die RoFa für Ludwigsburg und die gesamte Region ist. Und vor allem : FÜR UNS !"

Ob die Petition und später auch die Demo Erfolg haben, ist offen. Eine rechtliche Basis für ein sicheres Rofa-Fortbestehen hat keines von beiden. Der Besitzer des Rofa-Geländes, die Max-Maier-Immobiliengesellschaft, hat den Mietvertrag mit den Rofa-Chefs bislang nicht verlängert - er läuft zum Jahresende aus. Und wie Wolfgang Hagemann, einer der Rofa-Geschäftsführer, gegenüber echo24.de diplomatisch erklärt: "Grundsätzlich darf die Max-Maier-Immobiliengesellschaft als Besitzer der Rofa mit der Immobilie machen, was sie will."

Rockfabrik Ludwigsburg: Besitzer Max Maier stellt sich quer

Update 8. Juli: Scorpions, Atrocity, Lordi, Doro Pesch... die Liste der Solidaritätsbekundungen gegenüber der Rockfabrik (Rofa) Ludwigsburg ist schier endlos. Und auch die Petition, die sich für das Fortbestehen der Kultdisco einsetzt, hat nun schon fast 30.000 Unterstützer. "Diese Anteilnahme ist unwahrscheinlich toll", sagt Wolfgang Hagemann - einer der vier Rofa-Geschäftsführer.

Doch ist all der Support leider nichts Handfestes, wenn der Besitzer des Gebäudes, in dem die Rofa seit 36 Jahren untergebracht ist, nicht einlenkt. Und dieser, die Max-Maier-Immobiliengesellschaft, stellt sich quer.

Hagemann erklärt: "Wir haben den Mietvertrag immer auf fünf Jahre geschlossen." Stets eineinhalb Jahre vor dem Ende des Zeitraums hat man sich bislang zur Verlängerung zusammengesetzt. Hagemann: "Seit mehr als einem Jahr suchen wir ein Gespräch mit Max Maier." Ohne Erfolg. Der Inhaber verlangt jedoch, dass die Rofa-Betreiber den Standort zum 31. Dezember verlassen - und die Räume in den Ursprungszustand versetzten. Begründung? Gibt es nicht.

Hagemann: "Wir haben immer unsere Miete bezahlt. Die Zusammenarbeit klappte immer reibungslos." Auch auf Nachfrage von echo24.de gibt die Max-Maier-Immobiliengesellschaft keinen Kommentar ab. Was mit dem Noch-Rofa-Gebäude in Zukunft passieren soll, weiß Hagemann nicht.

Rockfabrik Ludwigsburg: Bald endgültig Geschichte?

Ebenso wenig, wie es mit der Rofa weitergehen soll, falls zum Jahresende tatsächlich Schluss sein sollte in der Grönerstraße 25 in Ludwigsburg. "Bis Jahresende läuft der Betrieb wie gewohnt weiter", erzählt Hagemann. Die Rofa-Betreiber haben schon zaghaft die Fühler nach einem neuen Standort ausgestreckt, aber das sei nicht einfach. Eine neue Location müsse gut erreichbar sein, ausreichend Parkplätze vorweisen und auch eine gewisse Distanz zu Wohngebieten haben, um Lärmbelästigungen zu vermeiden. Hagemann: "Ob die Besucher einen neuen Standort akzeptieren, ist ebenfalls nicht sicher."

Falls sich in Ludwigsburg keine neue Location findet, ist auch beispielsweise Stuttgart ein Thema. Auf jeden Fall wollen die Betreiber aber in der Region bleiben. Hagemann: "Eine Rockfabrik Berlin zum Beispiel macht für uns keinen Sinn."

Auch Metallica waren vor ihrem Durchbruch schon in der Rofa in Ludwigsburg zu Gast.

Und was passiert, wenn die Max-Maier-Immobiliengesellschaft dabei bleibt, dass die Rofa raus muss und sich kein neuer Standort auftut? Hagemann: "Dann ist es zumindest möglich, dass es komplett aus ist mit der Rofa."

Rofa Ludwigsburg: Gibt der Inhaber nach?

Aber dazu muss es nicht unbedingt kommen. "Natürlich kann der Besitzer mit seinem Grund und Boden machen, was er will. Aber wir hoffen, dass die Petition und die vielen Unterstützer Max Maier zum Umdenken bringen."

Vielleicht wird ihm ja erst jetzt klar, welch einen bundesweit bekannten Szenetreffpunkt er mit der Rofa in seinem Besitz hat. Und dass für viele Musikfans ein wichtiger Kultur- und Erinnerungsort verloren ginge. Schließlich haben in der Rofa in Ludwigsburg schon Größen wie Metallica, Whitesnake, Iron Maiden und Volbeat vor dem großen Durchbruch ihren Fans großartige Konzerte beschert.

Update 4. Juli: Die Rockfabrik in Ludwigsburg steht wohl kurz vor dem Aus. Aber: Einen Lichtblick gibt es. Eine Petition, die schon Mitte Juni begonnen hat. Inzwischen sind dort über 29.000 Stimmen zusammengekommen. Ins Leben gerufen hat die Petition die Rockfabrik Ludwigsburg und hat als Sammelziel 50.000 Stimmen angegeben. Die Hälfte ist also nun geschafft. 

Hier geht es zur Petition.

In der Beschreibung der Petition steht unter anderem: "Stand jetzt ist, dass der Mietvertrag der Rockfabrik Ludwigsburg trotz unseres Bestrebens nicht verlängert wurde und bislang von Seiten des Immobilieneigentümers auch keine Bereitschaft dazu signalisiert wurde. Wir brauchen eure Hilfe, eure Stimme und euren Druck." Ein Hilferuf des Betreibers, der den Mitevertrag wohl gerne verlängern würde. Ob es hilft?

Ludwigsburger Rofa: Szenetreff seit mehr als 30 Jahren

Update 19. Juni: Noch vor Kurzem schien die Kuh vom Eis und die Zukunft der Rockfabrik in Ludwigsburg gesichert zu sein. Doch nun sieht es düster für die Rofa aus. Nur eben leider nicht so düster, wie es die meist in Schwarz gekleideten Besucher der Rockfabrik gerne hätten.

Das Rock-Magazin Metal Hammer spricht davon, dass die Existenz der seit 36 Jahren bestehenden Rofa "ernsthaft bedroht" sei. Der Mietvertrag werde offenbar nicht verlängert. Laut Stuttgarter Zeitung soll sogar eine Räumung des Rofa-Gebäudes anstehen. Zu weiteren Verhandlungsgesprächen zwischen den Rofa-Betreibern und dem Vermieter, der Max-Maier-Immobiliengesellschaft, sei es aufgrund der Verweigerung des Letzteren bislang nicht gekommen.

Auch Metal-Queen Doro Pesch ist schon in der Rofa in Ludwigsburg aufgetreten.

Ein Ende der Rofa wäre für viele Seiten ein Verlust: Die Rock- und Metalszene würde einen bundesweit bekannten Treffpunkt verlieren, die Stadt Ludwigsburg wäre um eine Kult-Kultur-Institution ärmer - und auch die Musikfans aus dem Heilbronner Raum, die zum Beispiel gerne zu den regelmäßig stattfindenden Konzerten in der Ludwigsburger Rofa gepilgert sind, müssten sich nach einem neuen Szenetreffpunkt in der Region umsehen. Nun soll laut Stuttgarter Nachrichten eine Petition die Rofa-Katastrophe verhindern.

Rockfabrik Ludwigsburg: Das sagt der Immoblilienmanager zum Rofa-Gebäude

Erstmeldung vom 26. April: Die Rockfabrik wartet auf die Verlängerung des Pachtvertrags und die Gerüchteküche brodelt: Muss die Kultdisco umziehen oder wird die "Rofa" sogar abgerissen? Plant die Immobiliengesellschaft einen Neubau oder hat Porsche das Areal gekauft? Rockmusik-Fans dürfen sich freuen. Denn nach langer Zeit der Ungewissheit steht nun fest, wie es mit der Rockfabrik in Ludwigsburg weitergeht: Sie darf bleiben! 

Die Max-Maier-Immobiliengesellschaft, der das Gebäude gehört, ist nun doch bereit den Pachtvertrag zu verlängern, berichten die Stuttgarter Nachrichten. Immobilienmanager Andreas Naumann, der für Max-Maier arbeitet, versichert dass das Unternehmen "keine Ambitionen habe, das Rockfabrik-Gebäude anderweitig zu verwenden oder zu vermieten.

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Rubriklistenbild: © Rockfabrik Ludwigsburg

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