Teilsperrung der A81 während Einsatz

Horror-Einsatz bei Ludwigsburg: Jugendliche verirren sich – Folgen fatal

Der alte Wachturm auf der Waldheide.
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In der Nähe von Ludwigsburg haben sich zwei Jugendliche in einem Wald verirrt.
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Am Dienstagabend kam es in der Nähe von Ludwigsburg zu einem dramatischen Einsatz. Die A81 musste deswegen teilgesperrt werden.

Was im ersten Moment wie ein Auszug aus dem Märchen Hänsel und Gretel klingt, entpuppte sich am Dienstagabend als heftiger Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Diese hatten nach einer nervenaufreibenden Suche zwei verirrte Kinder nahe der Autobahn 81 aufgespürt und gerettet.

Wie die Polizei Ludwigsburg mitteilte, hatten die beiden Jugendlichen ihre Angehörigen zuvor nach dem Besuch eines Schnellrestaurants auf dem Gelände eines großen Einkaufszentrums im Industriegebiet „Tammerfeld“ aus den Augen verloren. Daraufhin begaben sich der 14-jährige Junge und das 13-jährige Mädchen entlang der Autobahn in Richtung Asperg.

Ludwigsburg: Jugendlicher kontaktiert Rettungskräfte - Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei

In einem Wald hatten sie die Orientierung verloren und meldeten sich über den Notruf bei der Rettungsleitstelle. Der Junge hielt anschließend den Kontakt zu den Rettungskräften aufrecht. Noch während des Gesprächs geriet das Mädchen offenbar in eine psychische Krise, stürzte und zog sich dabei Kopfverletzungen* zu, wie auch heidelberg24.de berichtet.

In der Folge wurde die 13-Jährige bewusstlos, wie die Polizei Ludwigsburg mitteilte. Um die beiden Jugendlichen aufzuspüren, wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Dieser leuchtete das Areal aus. Zudem wurde das schwer zugängliche Gebiet mit einer großen Zahl an Einsatzkräften abgesucht. Aufgrund der Vielzahl an Rettungsfahrzeugen, mussten zwei Fahrstreifen der Autobahn A81 gesperrt werden.

Ein Feuerwehrmann entdeckte den Angaben zufolge die Teenager in der Nähe von Asperg (Kreis Ludwigsburg) und konnte die Rettungskräfte zu ihnen führen. Das Mädchen - das sich zwischenzeitlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand - konnte vor Ort reanimiert werden. Beide Jugendliche wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.  *echo24.de und heidelberg24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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