Polizei ermittelt

Hund mit Rasierklingen im Magen - oder doch nicht?

Im Magendarmtrakt eines Hundes fand ein Tierarzt zwei Rasierklingen.
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Im Magendarmtrakt eines Hundes sollen sich zwei Rasierklingen befunden haben.
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In Ingersheim im Kreis Ludwigsburg war die Aufregung groß: Ein Tierarzt fand Rasierklingen im Magen eines Hundes. Aber: Waren es wirklich Rasierklingen? 

  •  Hund verhält sich nach Spaziergang auffällig.
  •  Bei der Untersuchung entdeckt der Tierarzt Rasierklingen im Körper.
  •  Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
  • Es handelte sich wohl doch nicht um Rasierklingen.

Einen grausigen Fund machte ein Tierarzt in Ingersheim im Kreis Ludwigsburg.

Hund mit Rasierklingen im Magen - oder doch nicht?

Update, 07. Februar, 18.30 Uhr: Die Ermittlungen der Polizei, nachdem ein Tierarzt vergangenen Freitag im Magendarmtrakt eines Hundes zwei angebliche Rasierklingen festgestellt hatte, sind voran geschritten. Zwischenzeitlich bestand Kontakt zwischen der behandelnden Tierklinik und dem sachbearbeitenden Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. 

Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Gegenständen, die die Klinik bereits am Freitag operativ entfernt hatte, definitiv nicht um Rasierklingen handelt. Stattdessen wurden Holzstücke und ein Metallteil gefunden, die möglicherweise von einem Kugelschreiber stammen könnten. Da es sich hierbei vermutlich um einen haushaltsüblichen Gegenstand handelt, ist nicht auszuschließen, dass das Tier diesen versehentlich gefressen hat.

Tierquälerei in Ingersheim: Hund mit Rasierklingen im Magendarmtrakt

Ursprungstext, 07. Februar: Bei einer Untersuchung stieß ein Tierarzt auf zwei Rasierklingen im Magendarmtrakt eines Hundes. Eventuell habe das Tier beim Gassigehen Köder gefressen, in denen die Rasierklingen steckten, sagte eine Polizeisprecherin. Da der Hund nach einem Spaziergang in der vergangenen Woche auffällig reagierte, ging die 28-jährige Halterin zum Tierarzt. 

Der Hund wurde geröntgt. Daraufhin wurden die Rasierklingen im Körper gefunden. Die Polizei ermittelt aktuell wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Tierquälereien in der Region: entsetzliche Taten erschüttern

Ein Förster fand bei Osterburken ein Reh, das sich in einer Drahtschlinge stranguliert hatte. In der Umgebung wurden weitere Drahtschlingen aufgefunden. Die Polizei warnte deshalb alle Hundebesitzer. Genauso schrecklich war die Tat, die sich zum Jahreswechsel in Ehingen ereignete. Hier wurde ein toter Igel mit mutmaßlich angebrachten Böllern am Bauch gefunden.

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