Demonstration gegen Rassismus

Nach rassistischem Angriff: Ludwigsburger setzen ein Zeichen!

  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Nach Stuttgart demonstrieren jetzt auch in Ludwigsburg Menschen gegen Rassismus. Und das hat einen Grund!

  • Rund 200 Menschen haben in Ludwigsburg gegen Rassismus demonstriert.
  • 150 Teilnehmer waren angemeldet worden.
  • Zuvor wurde ein junger Äthiopier mit einer Metallkugel attackiert worden.

Ludwigsburg: Nach rassistischem Angriff - Demonstration als Zeichen!

Seit dem grausamen Tod von George Floyd nach einer Polizeikontrolle in der US-Stadt Minneapolis erheben sich immer mehr Menschen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Auch in Seattle häufen sich die  Kundgebungen. Längst beschränken sich die Proteste nicht mehr nur auf die USA, auch aus Deutschland bekommt die "Black Lives Matter"-Bewegung Unterstützung. 

Bundesweit fanden in der vergangenen Woche mehrere "Black Lives Mattter"-Demonstrationen statt, eine davon auch in Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigte sich jedoch zuletzt besorgt wegen der großen Anti-Rassismuss-Demos in Stuttgart. In Ludwigsburg kam am Donnerstag ein weiterer Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt hinzu. Wie StN.de berichtete, versammelten sich dazu 200 vermehrt junge Menschen - obwohl die Kundgebung für 150 Menschen angemeldet war - vor der Ludwigsburger Musikhalle. Die Abstandsregeln wurden größtenteils eingehalten. 

Ludwigsburg: Menschen demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt

Zu der Demonstration hatte das Bündnis "Ludwigsburg gegen Rechts" aufgerufen, nachdem am Montag ein noch unbekannter Mann einen 15-jährigen Äthiopier mit einer Stahlkugel aus einer Steinschleuder beschossen haben soll.

In den USA halten die Proteste gegen Rassimus an, doch auch in Deutschland gehen immer mehr Menschen auf die Straße.

Der Sprecher des Bündnisses Lukas Schulze vermutet dahinter eine geplante Aktion: "Eine Stahlkugel und eine Schleuder hat mannicht einfach dabei." Dennoch wurde während der Demo kaum Bezug auf den Angriff am Montag genommen. Vielmehr positionierten sich die Redner gegen Rassismus im Allgemeinen, sowie Polizeigewalt.

Rubriklistenbild: © Lucy Schaly/Pittsburgh Post-Gazette/AP/dpa Symbolbild

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