Am neuen Hauptsitz in Bad Wimpfen

Mobilität der Zukunft: So könnten Lidl-Mitarbeiter bald zur Arbeit kommen

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So ähnlich könnte es bald auch in Bad Wimpfen aussehen.
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Die Mobilität der Zukunft beschäftigt die Automobilindustrie schon lange. Bei Lidl ist man womöglich einen Schritt weiter.

◦ Lidl plant den Einsatz von autonomen Bussen.
◦ Diese könnten den Bahnhof mit dem neuen Hauptsitz in Bad Wimpfen verbinden.
◦ Am Donnerstag wurde das Konzept dem Gemeinderat vorgestellt

Fahren die Mitarbeiter von Lidl Deutschland künftig mit autonomen Shuttle-Bussen zum neuen Hauptsitz in Bad Wimpfen? Geht es nach der Schwarz-Gruppe – zu der der Discounter gehört – lautet die Antwort auf diese Frage Ja. 

Wie der SWR berichtet, sollen dieautonomen Shuttle-Busse das bestehende Mobilitätskonzept der Schwarz-Gruppe erweitern. So könnten etwa kurze Strecken, wie zum Beispiel vom Bahnhof zum neuen Lidl Hauptsitz mit den selbstfahrenden Bussen zurückgelegt werden. Am Donnerstag stellte der Konzern sein Konzept im Gemeinderat vor. 

Lidl: Konzept mit Zukunft

"Wenn der Gemeinderat zustimmt, dann wollen wir in eine sogenannte Analysephase eintreten und die ganzen Rahmenbedingungen zusammentragen, die dann notwendig sind, um einen Start in nächster Zeit zu beginnen", erklärt der Geschäftsführer der Schwarz-Gruppe gegenüber demSWR. Der Bad Wimpfener Bürgermeister Claus Brechtler sieht in den autonomen Shuttle-Bussen früher oder später auch ein neues Verkehrsmittel für Einwohner und Touristen

Entsprechend fiel auch der Beschluss im Bad Wimpfener Gemeinderat aus. Mit sechs Gegenstimmen begrüßten die Gemeinderatsmitglieder das Konzept von Lidl. Entsprechend wurden auch weitere Beschlüsse zur Umsetzung des Konzeptes gefasst, dazu gehört ein gemeinsamer Besuch bei Bosch in Abstatt.

Zunächst sollen die Busse den Lidl-Angestellten vorbehalten sein. Ein ähnliches Konzept gibt es bereits in der bayrischen Gemeinde Bad Birnbach. Auch auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt, waren autonome Shuttle-Busse im Einsatz. In Monheim am Rhein ist der Start von autonomen Bussen geplant. Derzeit ist für den Betrieb der autonomen Gefährte jedoch noch eine zusätzliche Person vorgeschrieben, die im Notfall eingreifen kann.

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