Welch ein übler Scherz

Junggesellenabschied löst Großeinsatz aus - angehender Bräutigam mit Pistole bedroht

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Lustig ist anders: Junggesellenabschied endet mit Paukenschlag.
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Überraschend endete ein Junggesellenabschied in Leingarten. Statt Feierei stand die Polizei auf der Matte. Schuld waren eine angebliche Entführung und Pistolen.

So stellt sich sicher niemand einen Junggesellenabschied vor. In Leingarten kam es heute Morgen zu einem großen Polizeieinsatz. 26 Einsatzkräfte der Schutz- und Kriminalpolizei waren vor Ort. Glücklicherweise lag keine strafbare Handlung vor. Stattdessen handelte es sich um einen Junggesellenabschied - mit üblem Beigeschmack.

Leingarten: angebliche Entführung am Junggesellenabschied

Fünf Männer waren gegen 8:00 Uhr in der Eldoradostraße unterwegs. Sie trugen schwarze Anzüge, Sturmmasken und Schusswaffen. Dem Junggesellen wurde ein Stoffbeutel über den Kopf gezogen, um eine Entführung vorzutäuschen. Diese Szene wurde beobachtet, weshalb die Polizei verständigt wurde. Die Polizei setzte die Männer schließlich in einem Haus in der Eldoradostraße fest. 

Aufklärung: Waffen waren Spielzeugmaschinenpistolen

Erst dann stellte sich heraus, dass es sich um einen Junggesellenabschied handelte. Die Aufklärung: Die Entführung war inszeniert. Bei  den Waffen handelte es sich um täuschend echt aussehende Spielzeugmaschinenpistolen. Dieser Gag könnte ein teures Nachspiel haben. Aktuell wird geprüft, ob und in welcher Höhe der Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden kann.

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