Neue Erkenntnisse im Todesfall der Irakerin 

Leiche von Hanaa S. wohl gefunden!

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Mit einem Hubschrauber wurde auch in Heilbronn nach der Leiche gesucht.
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Der Wuppertaler Mordprozess war für die Ermittler kein leichter: Die Leiche der getöteten Frau war nicht aufzufinden - womöglich bis jetzt.

Auf der Suche nach der seit mehr als zwei Jahren verschwundenen Hanaa S. ist eine Frauenleiche gefunden worden. Die sterblichen Überreste lagen in einem Waldgebiet im baden-württembergischen Kronau, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Dort war die Leiche der fünffachen Mutter aus Solingen bereits vermutet worden. Es ist aber noch nicht sicher geklärt, ob es sich bei der gefundenen Leiche wirklich um die Überreste von Hanaa S. handelt. Die Untersuchungen der Rechtsmedizin und der Polizei würden andauern, hieß es in der Mitteilung.

Zuvor gab es auch Hinweise, dass sich die Leiche in einem Waldstück in der Nähe von Heilbronn befinden würde. Mit einem Hubschrauber aus der Wuppertaler Justizvollzugsanstalt ging es darum auf große Suche in Heilbronn. Mit an Bord: einer der Angeklagten.

Einer der Angeklagten im Mordprozess um den Tod der fünffachen Mutter hatte die Polizei dann aber in das Gebiet bei Kronau geführt. Der Schwager der verschwundenen Frau sei sich aber nicht sicher gewesen.

In dem laufenden Prozess stehen fünf Familienangehörige der Vermissten wegen Mordes vor Gericht. Die Irakerin hatte sich von ihrem Mann getrennt und war im April 2015 in Solingen spurlos verschwunden. Die Verwandten sollen die 35-Jährige umgebracht haben - laut Anklage, um die Familienehre wieder herzustellen.

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